Deutsche Tageszeitung - Diebesbande aus Sachsen-Anhalt soll Container auf Güterzügen ausgeräumt haben

Diebesbande aus Sachsen-Anhalt soll Container auf Güterzügen ausgeräumt haben


Diebesbande aus Sachsen-Anhalt soll Container auf Güterzügen ausgeräumt haben
Diebesbande aus Sachsen-Anhalt soll Container auf Güterzügen ausgeräumt haben / Foto: © AFP/Archiv

Staatsanwaltschaft und Bundespolizei in Sachsen-Anhalt ermitteln gegen eine mutmaßliche Diebesbande, die Container auf Güterzügen aufgebrochen haben soll. Die vier Tatverdächtigen im Alter zwischen 28 und 35 Jahren sollen die gestohlenen Waren anschließend verkauft oder selbst behalten haben, wie die Bundespolizei in Magdeburg am Donnerstag mitteilte. Der Gesamtschaden beläuft sich demnach auf mindestens 160.000 Euro.

Textgröße ändern:

Ermittelt wird wegen des Verdachts des Bandendiebstahls, der Hehlerei und Sachbeschädigung. Am Donnerstag durchsuchten Beamte sechs Wohnräume samt Nebengelass in Burg und Umgebung. Dabei waren 85 Bundespolizisten zum Einsatz.

Zahlreiche Beweismittel wurden beschlagnahmt, darunter Diebesgut wie Werkzeuge sowie Elektro- und Haushaltsgeräte, Unterlagen, elektronische Speichermedien und Mobiltelefone. Die Beweismittel sollen nun ausgewertet werden. Zudem fanden die Beamten ein Luftgewehr, eine Luftdruckwaffe, verschiedene Drogen und mutmaßliches weiteres Diebesgut aus anderen Straftaten.

(U.Stolizkaya--DTZ)

Empfohlen

Geplanter Überfall in Bochum: Urteil gegen "Ausbrecherkönig" vor Brüsseler Gericht verschoben

Im Prozess gegen den als "Ausbrecherkönig" bekannten Kriminellen Antonio Ferrara wegen eines geplanten Raubüberfalls in Bochum ist die für Freitag geplante Urteilsverkündung kurzfristig verschoben worden. Das Brüsseler Gericht teilte ohne Angaben von Gründen mit, es werde seine Entscheidung erst am 5. November verkünden. Die Staatsanwaltschaft hat 18 Jahre Haft für Ferrara gefordert, der in Frankreich wegen mehrerer Raubüberfälle und versuchten Mordes sowie wegen zweier Gefängnisausbrüche bereits zu Gefängnisstrafen verurteilt worden war.

Nach Festnahme in Brandenburg: Mutmaßlicher Russland-Spion in Untersuchungshaft

Der am Donnerstag in Brandenburg gefasste mutmaßliche Russland-Spion sitzt nun in Untersuchungshaft. Ein Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs habe den Haftbefehl gegen den ukrainischen Staatsangehörigen Vadym Y. in Vollzug gesetzt, teilte die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe am Freitag mit.

Sieben Festnahmen bei Razzia wegen gefälschter Sprachzertifikate

In einem großen Ermittlungskomplex zu gefälschten Sprachzertifikaten haben bayerische Ermittler sieben weitere Menschen festgenommen. Bei einer Razzia in über 30 Objekten in Nordrhein-Westfalen und München seien am Mittwoch sechs Haftbefehle vollstreckt worden, am Donnerstag dann ein siebter, teilten das Polizeipräsidium Unterfranken und die Staatsanwaltschaft Aschaffenburg am Freitag mit. Die Ermittlungen in der Sache laufen schon länger, es gibt um die 50 Tatverdächtige.

Mit 19 Messerstichen getötete Frau aus Hessen: Verdächtiger in Polen gefasst

Im Falle einer mit 19 Messerstichen getöteten 35-Jährigen aus Hessen haben Ermittler in Polen einen Verdächtigen festgenommen. Bei ihm handelt es sich um einen 42-Jährigen, wie die Polizei Gießen und die Staatsanwaltschaft Marburg am Freitag mitteilten. Er soll die 35-Jährige mit 19 Messerstichen getötet und sich anschließend nach Polen abgesetzt haben.

Textgröße ändern: