Deutsche Tageszeitung - Frau mit Axt blockiert Zug in Baden-Württemberg

Frau mit Axt blockiert Zug in Baden-Württemberg


Frau mit Axt blockiert Zug in Baden-Württemberg
Frau mit Axt blockiert Zug in Baden-Württemberg / Foto: © AFP/Archiv

Eine Frau mit einer Axt hat für einen größeren Polizeieinsatz am Bahnhof im baden-württembergischen Wilferdingen gesorgt. Die 25-Jährige blockierte die Abfahrt eines Zuges nach Stuttgart, indem sie im Türbereich stehen blieb, wie die Bundespolizeiinspektion Karlsruhe am Samstag mitteilte. Mehrere Reisende hätten die Frau aufgefordert, den Bereich frei zu machen. Daraufhin habe sie in ihren Rucksack gegriffen und ein Multitool herausgezogen, aus dem sie eine etwa 18 Zentimeter lange Axt ausklappte.

Textgröße ändern:

Einem ebenfalls 25-jährigen Mann aus der Schweiz sei es unmittelbar danach gelungen, die Frau zu entwaffnen, teilte die Bundespolizei weiter mit. Dabei zog er sich den Angaben zufolge eine Verletzung an der Hand zu. Bis zum Eintreffen der Polizei habe er die Frau festgehalten.

Mehrere Streifen von Landes- und Bundespolizei sowie eine Rettungswagenbesatzung waren im Einsatz. Die 25-jährige Frau sollte nach einer ärztlichen Untersuchung in eine psychiatrische Einrichtung gebracht werden. Es wurden Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.

(L.Møller--DTZ)

Empfohlen

Ein Toter bei Schüssen nahe Paris - Anti-Terror-Staatsanwaltschaft übernimmt Ermittlungen

Nach einem Schusswaffenvorfall auf offener Straße in einer Stadt bei Paris mit einem Todesopfer hat die französische Anti-Terror-Staatsanwaltschaft die Ermittlungen übernommen. Sie habe ein Ermittlungsverfahren wegen "Mordes im Zusammenhang mit einer terroristischen Vereinigung" eingeleitet, teilte die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Die Tat sei zudem "aufgrund der tatsächlichen oder vermeintlichen Zugehörigkeit zu einer angeblichen Rasse, Ethnie, Nation oder bestimmten Religion begangen" worden, teilten die Staatsanwaltschaft weiter mit.

Geplanter Überfall in Bochum: Urteil gegen "Ausbrecherkönig" vor Brüsseler Gericht verschoben

Im Prozess gegen den als "Ausbrecherkönig" bekannten Kriminellen Antonio Ferrara wegen eines geplanten Raubüberfalls in Bochum ist die für Freitag geplante Urteilsverkündung kurzfristig verschoben worden. Das Brüsseler Gericht teilte ohne Angaben von Gründen mit, es werde seine Entscheidung erst am 5. November verkünden. Die Staatsanwaltschaft hat 18 Jahre Haft für Ferrara gefordert, der in Frankreich wegen mehrerer Raubüberfälle und versuchten Mordes sowie wegen zweier Gefängnisausbrüche bereits zu Gefängnisstrafen verurteilt worden war.

Nach Festnahme in Brandenburg: Mutmaßlicher Russland-Spion in Untersuchungshaft

Der am Donnerstag in Brandenburg gefasste mutmaßliche Russland-Spion sitzt nun in Untersuchungshaft. Ein Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs habe den Haftbefehl gegen den ukrainischen Staatsangehörigen Vadym Y. in Vollzug gesetzt, teilte die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe am Freitag mit.

Sieben Festnahmen bei Razzia wegen gefälschter Sprachzertifikate

In einem großen Ermittlungskomplex zu gefälschten Sprachzertifikaten haben bayerische Ermittler sieben weitere Menschen festgenommen. Bei einer Razzia in über 30 Objekten in Nordrhein-Westfalen und München seien am Mittwoch sechs Haftbefehle vollstreckt worden, am Donnerstag dann ein siebter, teilten das Polizeipräsidium Unterfranken und die Staatsanwaltschaft Aschaffenburg am Freitag mit. Die Ermittlungen in der Sache laufen schon länger, es gibt um die 50 Tatverdächtige.

Textgröße ändern: