Deutsche Tageszeitung - Schwimmbadbetreiber sorgen sich wegen Fachkräftemangels und Sanierungsbedarfs

Schwimmbadbetreiber sorgen sich wegen Fachkräftemangels und Sanierungsbedarfs


Schwimmbadbetreiber sorgen sich wegen Fachkräftemangels und Sanierungsbedarfs
Schwimmbadbetreiber sorgen sich wegen Fachkräftemangels und Sanierungsbedarfs / Foto: © AFP/Archiv

Die Betreiber kommunaler Freibäder gehen weitgehend optimistisch in die neue Saison - sorgen sich aber zugleich wegen des Fachkräftemangels und Sanierungsbedarfs. Für die diesjährige Badesaison erwarten mehr als zwei Drittel der Freibadbetreiber (68 Prozent) ähnlich viele oder mehr Besucher wie im vergangenen Jahr, als jedes Freibad im Schnitt rund 97.000 Gäste zählte, wie eine am Freitag veröffentlichte Umfrage des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) ergab.

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Aktuell ist zudem fast jedes vierte kommunale Freibad (23 Prozent) frisch saniert. Bei rund 41 Prozent muss das Freibad in den nächsten fünf Jahren lediglich etwa ausgebessert werden. 36 Prozent der Bäder müssen in den kommenden fünf Jahren allerdings umfangreich saniert werden. Noch mehr Sorgen bereitet demnach die Sanierung der Hallenbäder, über denen sich dem VKU zufolge "eine toxische Mischung aus höherem Sanierungsbedarf und -stau, den Folgen der Energiekrise etc. zusammenbraut".

Insgesamt suchten im April noch 87 Prozent der Badbetreiber Bademeister. Jeder Fünfte (21 Prozent) suchte Fachkräfte in der Gastronomie, und neun Prozent der Bäder fehlten Mitarbeiter in der Verwaltung.

Bei der Sanierung sieht sich mehr als die Hälfte der kommunalen Betreiber (56 Prozent) mit Hindernissen konfrontiert. Genannt werden hier vor allem unzureichende Fördermittel (86 Prozent) und gestiegene Baukosten (68 Prozent). 36 Prozent berichteten von Schwierigkeiten, überhaupt Baufirmen zu finden.

(V.Korablyov--DTZ)

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