Deutsche Tageszeitung - Wegen Mordes Gesuchter nach 18 Jahren Flucht an Dortmunder Flughafen verhaftet

Wegen Mordes Gesuchter nach 18 Jahren Flucht an Dortmunder Flughafen verhaftet


Wegen Mordes Gesuchter nach 18 Jahren Flucht an Dortmunder Flughafen verhaftet
Wegen Mordes Gesuchter nach 18 Jahren Flucht an Dortmunder Flughafen verhaftet / Foto: © AFP/Archiv

Am Dortmunder Flughafen hat die Bundespolizei einen 52-Jährigen festgenommen, der wegen eines Mordes seit 18 Jahren auf der Flucht war. Wie die Behörde am Dienstag mitteilte, kam der Mann am Freitagabend mit einem Flug aus dem georgischen Kutaissi am Flughafen an.

Textgröße ändern:

Bei der Passkontrolle gab er demnach an, dass er öfters Probleme mit seinem Reisepass habe, er aber immer wieder habe ein- und ausreisen könne. Währenddessen wurde der 52-Jährige den Angaben zufolge jedoch zunehmend nervöser. Die Beamten fanden heraus, dass nach dem georgischen Staatsbürger per internationalem Haftbefehl gefahndet wurde.

Ein Fingerabdruckscan bestätigte dann die Identität des Gesuchten. Ihm wird vorgeworfen, im Sommer 2005 im österreichischen Graz einen Mann mit einem Messerstich in die Herzgegend getötet zu haben. Der Mann wurde festgenommen und einem zuständigen Haftrichter vorgeführt.

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

Nach tödlichem Angriff auf Soldaten: Netanjahu droht Großoffensive im Westjordanland an

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat nach dem Tod von zwei Soldaten bei einem Angriff bewaffneter Palästinenser im besetzten Westjordanland eine großangelegte Militäroffensive angekündigt. Vier Tage vor der Parlamentswahl in Israel ordnete Netanjahu am Freitag eine "vollständige Abriegelung" des Palästinensergebiets an. Er stellte zudem eine Militäroffensive in Aussicht, wie es sie seit dem Sechstagekrieg im Jahr 1967 nicht gegeben habe.

Medienbericht: Weitere Anklage im Fall Wirecard

Im Wirecard-Skandal hat die Staatsanwaltschaft München I einem Medienbericht zufolge eine weitere Anklage erhoben. Wie das Nachrichtenmagazin "Spiegel" am Freitag berichtete, handelt es sich dabei um eine frühere Mitarbeiterin, die von Dezember 2019 bis zur Wirecard-Insolvenz im Juni 2020 im Zuständigkeitsbereich von Vorstand Jan Marsalek arbeitete. Zuvor war sie demnach in der Konzernbuchhaltung beschäftigt.

Viele Opfer nach Einsturz von mehrstöckigem Gebäude in Nairobi befürchtet

Nach dem Einsturz eines im Bau befindlichen mehrstöckigen Gebäudes in Kenias Hauptstadt Nairobi werden mehrere Todesopfer befürchtet. Das Unglück habe sich am Freitag in dem Stadtteil Eastleigh ereignet, teilte das Rote Kreuz im Onlinedienst X mit. Örtliche Medien berichteten von möglichen Opfern unter den Trümmern. Auf Bildern vom Unglücksort war eine große Menschenmenge zu sehen. Örtlichen Medien zufolge kam es nach dem Einsturz zu Plünderungen.

Anklage in Rheinland-Pfalz: Bürgermeister soll Beamtem keine Aufgaben gegeben haben

Weil er einem Beamten über Jahre hinweg trotz voller Bezüge keine Arbeitsaufträge gegeben haben soll, hat die Staatsanwaltschaft Koblenz Anklage gegen einen ehemaligen Verbandsbürgermeister aus Rheinland-Pfalz erhoben. Ihm wird Untreue im besonders schweren Fall vorgeworfen, wie die Behörde am Freitag mitteilte. In dem Zusammenhang erhob sie eine weitere Anklage gegen einen zwischenzeitlich suspendierten leitenden Beamten der Verbandsgemeinde wegen Untreue.

Textgröße ändern: