Deutsche Tageszeitung - Fahrer von Begleitmotorrad stirbt nach Unfall bei Hamburger Triathlon

Fahrer von Begleitmotorrad stirbt nach Unfall bei Hamburger Triathlon


Fahrer von Begleitmotorrad stirbt nach Unfall bei Hamburger Triathlon
Fahrer von Begleitmotorrad stirbt nach Unfall bei Hamburger Triathlon / Foto: © GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

Bei einem Triathlon in Hamburg ist ein Fahrer eines Kamerabegleitmotorrads nach einem Zusammenstoß mit einem teilnehmenden Radrennfahrer gestorben. Wie die Polizei in der Hansestadt mitteilte, wurde der Sportler bei der Kollision am Sonntag schwer verletzt und kam in ein Krankenhaus. Der Kameramann auf dem Motorrad erlitt einen Schock und wurde daher ebenfalls im Krankenhaus versorgt.

Textgröße ändern:

Der Unfall ereignete sich demnach auf einer Landstraße entlang der Elbe im Stadtteil Ochsenwerder, über die das zum dem Triathlon führende Radrennen geleitet wurde. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei stieß das von einem 70-jährigen Fahrer gesteuerte Begleitmotorrad aus noch ungeklärter Ursache frontal mit dem 26-jährigen Sportler zusammen. An dieser Stelle der Strecke begegneten sich Motorrad und Wettkampfteilnehmer auf voneinander getrennten Fahrspuren.

Zeugen des Unfalls mussten von einem Krisentinterventionsteam betreut werden. Bei dem Triathlon in der Hansestadt handelte es sich um eine professionell organisierte Veranstaltung der internationalen "Ironman-"Reihe. Das Rennen in wird seit 2017 jährlich ausgetragen, in diesem Jahr nahmen nach Angaben der Stadt mehr als 2500 Profisportler und Amateure an der Veranstaltung teil.

(T.W.Lukyanenko--DTZ)

Empfohlen

Zehntausende in Taiwan nach Durchzug von Taifun "Champi" ohne Strom

Hunderte Verletzte, entwurzelte Bäume, zehntausende Haushalte ohne Strom: Der Taifun "Champi" ist über Taiwan hinweggefegt und hat dabei erhebliche Schäden in dem Inselstaat angerichtet. Zahlreiche Einsatzkräfte arbeiteten nach Angaben der Behörden am Samstag daran, die Stromversorgung für rund 56.000 Haushalte wiederherzustellen. Seit Donnerstag, als die ersten Warnungen vor dem Taifun ausgegeben wurden, kam ein Mensch ums Leben und etwa 500 weitere wurden verletzt.

Nach tödlichem Angriff auf Soldaten: Netanjahu droht Großoffensive im Westjordanland an

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat nach dem Tod von zwei Soldaten bei einem Angriff bewaffneter Palästinenser im besetzten Westjordanland eine großangelegte Militäroffensive angekündigt. Vier Tage vor der Parlamentswahl in Israel ordnete Netanjahu am Freitag eine "vollständige Abriegelung" des Palästinensergebiets an. Er stellte zudem eine Militäroffensive in Aussicht, wie es sie seit dem Sechstagekrieg im Jahr 1967 nicht gegeben habe.

Medienbericht: Weitere Anklage im Fall Wirecard

Im Wirecard-Skandal hat die Staatsanwaltschaft München I einem Medienbericht zufolge eine weitere Anklage erhoben. Wie das Nachrichtenmagazin "Spiegel" am Freitag berichtete, handelt es sich dabei um eine frühere Mitarbeiterin, die von Dezember 2019 bis zur Wirecard-Insolvenz im Juni 2020 im Zuständigkeitsbereich von Vorstand Jan Marsalek arbeitete. Zuvor war sie demnach in der Konzernbuchhaltung beschäftigt.

Viele Opfer nach Einsturz von mehrstöckigem Gebäude in Nairobi befürchtet

Nach dem Einsturz eines im Bau befindlichen mehrstöckigen Gebäudes in Kenias Hauptstadt Nairobi werden mehrere Todesopfer befürchtet. Das Unglück habe sich am Freitag in dem Stadtteil Eastleigh ereignet, teilte das Rote Kreuz im Onlinedienst X mit. Örtliche Medien berichteten von möglichen Opfern unter den Trümmern. Auf Bildern vom Unglücksort war eine große Menschenmenge zu sehen. Örtlichen Medien zufolge kam es nach dem Einsturz zu Plünderungen.

Textgröße ändern: