Deutsche Tageszeitung - 40-Jähriger fährt mit Traktor bis vor Lokal in Fußgängerzone

40-Jähriger fährt mit Traktor bis vor Lokal in Fußgängerzone


40-Jähriger fährt mit Traktor bis vor Lokal in Fußgängerzone
40-Jähriger fährt mit Traktor bis vor Lokal in Fußgängerzone / Foto: © AFP/Archiv

Im niedersächsischen Nienburg ist ein 40-Jähriger mit einem großen Traktor in eine Fußgängerzone gefahren und hat direkt vor einem Lokal geparkt. Nach Polizeiangaben vom Montag fiel das massive landwirtschaftliche Gefährt in der Nacht zum Samstag einer Polizeistreife auf, die sich daraufhin in den umliegenden Gastronomiebetrieben zu dem Fahrer durchfragte. Der Mann zeigte sich demnach zunächst "uneinsichtig", fuhr den Trecker dann aber auf Anweisung der Beamten doch weg.

Textgröße ändern:

Nach Polizeiangaben bekamen "aufgrund der Lautstärke" etliche Zeuginnen und Zeugen die Ankunft des Traktors vor dem Lokal am Marktplatz mit und konnten den Beamten deshalb Hinweise zum Fahrer geben, der inzwischen die Lokalität gewechselt hatte. Die Einsatzkräfte veröffentlichten auch ein Foto, das den massiven Trecker vor einer Reihe eher zierlicher alter Fachwerkhäuser in der ansonsten völlig fahrzeugfreien nächtlichen Nienburger Fußgängerzone zeigte.

Für seinen aufsehenerregenden und nicht ganz verkehrsregelkonformen Ausflug erhielt der Fahrer aus der Samtgemeinde Mittelweser nach Angaben der Beamten zudem ein Verwarngeld wegen einer Ordnungswidrigkeit. Er muss 55 Euro zahlen.

(P.Tomczyk--DTZ)

Empfohlen

Migrationskommissar Brunner will Frontex zur "zentralen EU-Abschiebeagentur" machen

EU-Migrationskommissar Magnus Brunner will die europäische Grenzschutzagentur Frontex zur "zentralen EU-Abschiebeagentur" machen. "Wir werden am Dienstag einen Gesetzesvorschlag präsentieren, um Frontex breiter und stärker aufzustellen", erklärte Brunner am Sonntag. "Wer kein Recht hat, in der EU zu bleiben, muss sie auch tatsächlich verlassen", fügte er hinzu. Die "europäische Migrationswende" werde "konsequent" fortgesetzt.

Erste Herbststürme sorgen für Schäden: Tausende Haushalte in Freiburg ohne Strom

Die ersten Herbststürme sind am Wochenende über Deutschland gezogen und haben für Schäden gesorgt. In Freiburg und Umgebung fiel am Sonntag aufgrund von Unwetterschäden in rund zehntausend Haushalten stundenlang der Strom aus, wie der Versorger Badenova mitteilte. Insbesondere im Westen des Landes meldeten die Feuerwehren Einsätze unter anderem wegen umgestürzter Bäume. Laut Wetterdienst drohten bis Sonntagabend lokale Sturmböen, an der Nordsee und in Höhenlagen Orkan.

60-Jähriger bei antisemitischem Angriff in Berlin verletzt

Ein Unbekannter soll einen Mann in Berlin-Schöneberg nach der Frage nach dessen jüdischer Identität beleidigt und niedergeschlagen haben. Der Staatsschutz ermittelt.

Rund zehntausend Haushalte betroffen: Großer Stromausfall durch Sturm in Freiburg

Ein sturmbedingter Stromausfall hat am Sonntag rund zehntausend Haushalte in Freiburg und Umgebung zeitweise von der Stromversorgung abgeschnitten. Grund waren in Leitungen gestürzte Bäume und ein in ein Umspannwerk gewehtes Wellblechdach, wie der Versorger Badenova in der baden-württembergischen Stadt mitteilte. Mehrere Freiburger Stadtteile und umliegende Gemeinden waren betroffen. Erst rund sieben Stunden nach den ersten Störungen war die Stromversorgung überall wieder hergestellt.

Textgröße ändern: