Deutsche Tageszeitung - Bauarbeiter in Bayern von herabfallenden Betonbrocken erschlagen

Bauarbeiter in Bayern von herabfallenden Betonbrocken erschlagen


Bauarbeiter in Bayern von herabfallenden Betonbrocken erschlagen
Bauarbeiter in Bayern von herabfallenden Betonbrocken erschlagen / Foto: © AFP/Archiv

Ein Bauarbeiter ist in Bayern von einem herabfallenden Betonbrocken erschlagen worden. Der 56-Jährige erlag seinen schweren Verletzungen noch vor Ort, wie die Polizei in Bayreuth am Freitag mitteilte. Demnach ereignete sich der Unfall am Mittwoch bei Abrissarbeiten an einem Sportheim in Oberhaid im Landkreis Bamberg.

Textgröße ändern:

Der Mann hielt sich ersten Ermittlungen zufolge in einem gesperrten Bereich auf, als ein Betonbrocken von der Wand stürzte und ihn unter sich begrub. Wie es zu dem Unglück kam, war zunächst unklar. Hinweise auf ein Fremdverschulden gab es laut Polizei nicht.

(A.Nikiforov--DTZ)

Empfohlen

Rassistischer Angriff in Pariser Vorstadt: Psychisch kranker Täter stand unter Drogen

Der Angreifer, der in zwei Pariser Vorstädten aus mutmaßlich rassistischen Motiven einen Menschen getötet und fünf weitere verletzt hat, leidet offenbar an Schizophrenie und stand während der Tat unter Drogeneinfluss. Nachdem der Polizeigewahrsam des 39-jährigen Kevin T. am Samstag aufgehoben worden war, wurde er am Sonntag in die Psychiatrie eingewiesen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. In einem Trauermarsch gedachten hunderte Angehörige und Unterstützer des 26-jährigen afrikanischstämmigen Todesopfers.

Migrationskommissar Brunner will Frontex zur "zentralen EU-Abschiebeagentur" machen

EU-Migrationskommissar Magnus Brunner will die europäische Grenzschutzagentur Frontex zur "zentralen EU-Abschiebeagentur" machen. "Wir werden am Dienstag einen Gesetzesvorschlag präsentieren, um Frontex breiter und stärker aufzustellen", erklärte Brunner am Sonntag. "Wer kein Recht hat, in der EU zu bleiben, muss sie auch tatsächlich verlassen", fügte er hinzu. Die "europäische Migrationswende" werde "konsequent" fortgesetzt.

Erste Herbststürme sorgen für Schäden: Tausende Haushalte in Freiburg ohne Strom

Die ersten Herbststürme sind am Wochenende über Deutschland gezogen und haben für Schäden gesorgt. In Freiburg und Umgebung fiel am Sonntag aufgrund von Unwetterschäden in rund zehntausend Haushalten stundenlang der Strom aus, wie der Versorger Badenova mitteilte. Insbesondere im Westen des Landes meldeten die Feuerwehren Einsätze unter anderem wegen umgestürzter Bäume. Laut Wetterdienst drohten bis Sonntagabend lokale Sturmböen, an der Nordsee und in Höhenlagen Orkan.

60-Jähriger bei antisemitischem Angriff in Berlin verletzt

Ein Unbekannter soll einen Mann in Berlin-Schöneberg nach der Frage nach dessen jüdischer Identität beleidigt und niedergeschlagen haben. Der Staatsschutz ermittelt.

Textgröße ändern: