Deutsche Tageszeitung - Prozess um Tötung von 27-Jährigem in Hamburger Shishabar begonnen

Prozess um Tötung von 27-Jährigem in Hamburger Shishabar begonnen


Prozess um Tötung von 27-Jährigem in Hamburger Shishabar begonnen
Prozess um Tötung von 27-Jährigem in Hamburger Shishabar begonnen / Foto: © AFP/Archiv

Im Fall eines in einer Hamburger Shishabar erschossenen 27-Jährigen muss sich seit Dienstag ein Angeklagter vor dem Landgericht der Hansestadt verantworten. Zum Auftakt wurde nach Angaben eines Gerichtssprechers die Anklage verlesen. Dem 25-jährigen Angeklagten wird darin Mord aus Heimtücke zur Last gelegt.

Textgröße ändern:

Das Opfer war nach früheren Ermittlerangaben an einem Abend Ende Juli 2022 Gast in einer Bar im Stadtteil Hohenfelde, als zwei Männer gezielt auf ihn zugingen und einer davon mehrere Schüsse abgab. Anschließend flüchteten die beiden Tatverdächtigen.

Der Geschädigte kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus, wo er starb. Hintergrund der Tat sollen Streitigkeiten im Drogenmilieu gewesen sein.

Laut dem Gerichtssprecher gab der Angeklagte zum Auftakt über seine Verteidigerin an, dass er mit der Tat nichts zu tun habe. Das Gericht setzte zahlreiche Termine bis Dezember fest.

(M.Dylatov--DTZ)

Empfohlen

Rassistischer Angriff in Pariser Vorstadt: Psychisch kranker Täter stand unter Drogen

Der Angreifer, der in zwei Pariser Vorstädten aus mutmaßlich rassistischen Motiven einen Menschen getötet und fünf weitere verletzt hat, leidet offenbar an Schizophrenie und stand während der Tat unter Drogeneinfluss. Nachdem der Polizeigewahrsam des 39-jährigen Kevin T. am Samstag aufgehoben worden war, wurde er am Sonntag in die Psychiatrie eingewiesen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. In einem Trauermarsch gedachten hunderte Angehörige und Unterstützer des 26-jährigen afrikanischstämmigen Todesopfers.

Migrationskommissar Brunner will Frontex zur "zentralen EU-Abschiebeagentur" machen

EU-Migrationskommissar Magnus Brunner will die europäische Grenzschutzagentur Frontex zur "zentralen EU-Abschiebeagentur" machen. "Wir werden am Dienstag einen Gesetzesvorschlag präsentieren, um Frontex breiter und stärker aufzustellen", erklärte Brunner am Sonntag. "Wer kein Recht hat, in der EU zu bleiben, muss sie auch tatsächlich verlassen", fügte er hinzu. Die "europäische Migrationswende" werde "konsequent" fortgesetzt.

Erste Herbststürme sorgen für Schäden: Tausende Haushalte in Freiburg ohne Strom

Die ersten Herbststürme sind am Wochenende über Deutschland gezogen und haben für Schäden gesorgt. In Freiburg und Umgebung fiel am Sonntag aufgrund von Unwetterschäden in rund zehntausend Haushalten stundenlang der Strom aus, wie der Versorger Badenova mitteilte. Insbesondere im Westen des Landes meldeten die Feuerwehren Einsätze unter anderem wegen umgestürzter Bäume. Laut Wetterdienst drohten bis Sonntagabend lokale Sturmböen, an der Nordsee und in Höhenlagen Orkan.

60-Jähriger bei antisemitischem Angriff in Berlin verletzt

Ein Unbekannter soll einen Mann in Berlin-Schöneberg nach der Frage nach dessen jüdischer Identität beleidigt und niedergeschlagen haben. Der Staatsschutz ermittelt.

Textgröße ändern: