Deutsche Tageszeitung - Ermittler beschlagnahmen in Brandenburg 500 Kilogramm Kokain in Bananenkisten

Ermittler beschlagnahmen in Brandenburg 500 Kilogramm Kokain in Bananenkisten


Ermittler beschlagnahmen in Brandenburg 500 Kilogramm Kokain in Bananenkisten
Ermittler beschlagnahmen in Brandenburg 500 Kilogramm Kokain in Bananenkisten / Foto: © NTB/AFP/Archiv

Ermittler haben in Brandenburg 500 Kilogramm Kokain in Bananenkisten beschlagnahmt. Das Obst diente als Legalware zur Tarnung der Drogenlieferung, wie die Landespolizei Brandenburg am Mittwoch in Potsdam mitteilte. Ein Großhändler für Obst und Gemüse informierte die Beamten über seinen Fund. Er hatte verdächtig aussehende Päckchen in der Ladung entdeckt.

Textgröße ändern:

Bereits in der Vergangenheit hatte es in Brandenburg ähnliche Funde gegeben. Ein erster Vortest auf Kokain war nun positiv. Die Drogenblöcke waren in Plastikfolie eingewickelt und jeweils etwa ein Kilogramm schwer.

Ersten Ermittlungen zufolge wurde das Kokain mit den Bananen per Schiff aus Südamerika nach Deutschland transportiert. Es wurde bis auf einen kleinen Teil für kriminaltechnische Untersuchungen vernichtet.

(M.Dylatov--DTZ)

Empfohlen

Königin Letizia stürzt auf Fischerboot und bleibt unverletzt

Spaniens Königin Letizia rutschte bei einem Besuch im asturischen Llanes beim Verlassen eines Fischerboots aus. Sie stand mit Hilfe wieder auf und setzte den Termin fort.

Nachtclub-Schlägerei: Londoner Gericht verkündet Strafmaß gegen US-Sänger Chris Brown

Nach seiner Beteiligung an einer Schlägerei in einem Londoner Nachtclub soll ein Gericht in der britischen Hauptstadt am Montag das Strafmaß gegen den US-Sänger und Rihanna-Ex-Freund Chris Brown verkünden. Der 37-Jährige hatte sich im Juli schuldig bekannt, im Februar 2023 an einer Schlägerei im exklusiven Nachtklub "Tape" beteiligt gewesen zu sein. Dabei soll er den Musikproduzenten Abraham "Abe" Diaw in London angegriffen und mit einer Glasflasche geschlagen haben.

Rassistischer Angriff in Pariser Vorstadt: Psychisch kranker Täter stand unter Drogen

Der Angreifer, der in zwei Pariser Vorstädten aus mutmaßlich rassistischen Motiven einen Menschen getötet und fünf weitere verletzt hat, leidet offenbar an Schizophrenie und stand während der Tat unter Drogeneinfluss. Nachdem der Polizeigewahrsam des 39-jährigen Kevin T. am Samstag aufgehoben worden war, wurde er am Sonntag in die Psychiatrie eingewiesen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. In einem Trauermarsch gedachten hunderte Angehörige und Unterstützer des 26-jährigen afrikanischstämmigen Todesopfers.

Migrationskommissar Brunner will Frontex zur "zentralen EU-Abschiebeagentur" machen

EU-Migrationskommissar Magnus Brunner will die europäische Grenzschutzagentur Frontex zur "zentralen EU-Abschiebeagentur" machen. "Wir werden am Dienstag einen Gesetzesvorschlag präsentieren, um Frontex breiter und stärker aufzustellen", erklärte Brunner am Sonntag. "Wer kein Recht hat, in der EU zu bleiben, muss sie auch tatsächlich verlassen", fügte er hinzu. Die "europäische Migrationswende" werde "konsequent" fortgesetzt.

Textgröße ändern: