Deutsche Tageszeitung - Unbekannte setzen geplante Flüchtlingsunterkunft im Schwarzwald unter Wasser

Unbekannte setzen geplante Flüchtlingsunterkunft im Schwarzwald unter Wasser


Unbekannte setzen geplante Flüchtlingsunterkunft im Schwarzwald unter Wasser
Unbekannte setzen geplante Flüchtlingsunterkunft im Schwarzwald unter Wasser / Foto: © AFP/Archiv

Unbekannte haben eine geplante Flüchtlingsunterkunft in Feldberg im Schwarzwald unter Wasser gesetzt. Ein politischer Hintergrund könne nicht ausgeschlossen werden, teilte die Polizei in Freiburg am Mittwoch mit. Der Staatsschutz übernahm die Ermittlungen.

Textgröße ändern:

Das leerstehende Gebäude sollte demnach als Flüchtlingsunterkunft genutzt werden. Wegen des Wasserschadens sei das Anwesen jedoch vorerst unbewohnbar. Wie hoch der Sachschaden ausfiel, war noch unklar. Die Tat im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald ereignete sich bereits zwischen Mitte August und Ende September. Die Polizei suchte nach Zeugen.

(G.Khurtin--DTZ)

Empfohlen

Macron sieht weiteren "riskanten" Protest-Samstag voraus

Nach den gewalttätigen Protesten in Frankreich sollen für den kommenden Samstag angekündigte neue Demonstrationen nach den Worten von Präsident Emmanuel Macron aus den Innenstädten herausgehalten werden. Der kommende Samstag sei erneut "riskant", sagte Macron am Montag bei einem Besuch in Marseille mit Blick auf die Proteste. Geschäfte sollten geschützt und die "Ruhe" aufrecht erhalten werden. Von den Gewerkschaften angekündigte Protestmärsche sollten daher außerhalb der Stadtzentren stattfinden.

Geplante Jugendproteste: Warnungen vor Gewalt - und Verständnis für Anliegen

Frankreich als abschreckendes Beispiel: Die geplanten bundesweiten Jugendproteste am kommenden Samstag nähren in Deutschland die Sorge vor einer Unterwanderung durch extremistische Kräfte. Innenpolitiker von Union und SPD verwiesen am Montag auf die Ausschreitungen in Frankreich und anderen europäischen Ländern. Verständnis für die Anliegen junger Menschen zeigten Politikerinnen von Grünen und Linken.

Nach Kollision in Bremerhaven: Ermittlungen gegen Kapitän von Kreuzfahrtschiff

Nach der Kollision eines Kreuzfahrtschiffes beim Auslaufen in Bremerhaven wird gegen den Kapitän ermittelt. Es sei ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet worden, bestätigte ein Polizeisprecher am Montag in Bremen. Geprüft werde, ob der Kapitän gegen die Sorgfaltspflicht verstoßen habe. Zuerst hatte der Sender RTL berichtet.

Wahlplakat mit Hitlergruß: Urteil gegen Brandenburger AfD-Abgeordneten rechtskräftig

Das Urteil gegen einen Brandenburger AfD-Landtagsabgeordneten wegen eines Hitlergrußes auf einem Wahlplakat ist rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof (BGH) verwarf die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Frankfurt an der Oder vom Februar dieses Jahres, wie der BGH am Montag in Karlsruhe mitteilte. Die Überprüfung des Urteils durch den für Staatsschutzstrafsachen zuständigen Strafsenat habe keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben, hieß es.

Textgröße ändern: