Deutsche Tageszeitung - Mann wegen Ermordung von Ehefrau auf Baumarktparkplatz in Aachen vor Gericht

Mann wegen Ermordung von Ehefrau auf Baumarktparkplatz in Aachen vor Gericht


Mann wegen Ermordung von Ehefrau auf Baumarktparkplatz in Aachen vor Gericht
Mann wegen Ermordung von Ehefrau auf Baumarktparkplatz in Aachen vor Gericht / Foto: © AFP/Archiv

Weil er seine Ehefrau auf einem Baumarktparkplatz erstochen haben soll, muss sich ein 37 Jahre alter Angeklagter seit Montag vor dem Landgericht Aachen verantworten. Die zum Auftakt verlesene Anklage legt dem Mann Mord zur Last, wie ein Gerichtssprecher am Montag sagte.

Textgröße ändern:

Der Anklage zufolge traf sich der Angeklagte am 20. Mai mit seiner von ihm getrennt lebenden Ehefrau auf dem Parkplatz, um ein gemeinsames Kind an diese zu übergeben. Das Kind habe er jedoch nicht dabei gehabt. In Wirklichkeit habe der Mann den Plan gefasst, seine Frau zu töten. Er habe die Trennung seiner Frau nicht akzeptiert können.

Laut der Anklage stach der 37-Jährige auf dem Parkplatz rund zwanzig Mal auf die Frau ein. Er habe sie überwiegend am Oberkörper getroffen. Deren Schwester, die ebenfalls vor Ort war, habe noch vergeblich versucht, die Angriffe abzuwehren. Die Frau starb noch am Tatort. Das Gericht setzte zunächst weitere Verhandlungstage bis zum 27. November fest.

(G.Khurtin--DTZ)

Empfohlen

US-Demokraten fordern Sonderermittler zu Trumps Verbindungen zu Epstein

Acht Tage vor den US-Kongresswahlen haben Vertreter der oppositionellen Demokraten die Ernennung eines Sonderermittlers gefordert, um die Verbindungen von Präsident Donald Trump zu dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zu untersuchen. Der Sonderermittler solle nicht nur den Präsidenten, sondern "alle potenziellen Komplizen und Mitverschwörer Epsteins" unter die Lupe nehmen, schrieben die Vertreter der Demokraten im Justizausschuss des Repräsentantenhauses am Montag in einem 53-seitigen Bericht.

Vatikan: Papst Leo XIV. reist trotz Krebsoperation nach Südamerika

Der Vatikan hat die geplante Südamerika-Reise von Papst Leo XIV. knapp zwei Wochen nach dessen Lungenkrebsoperation offiziell bestätigt. Der 71-Jährige werde vom 6. bis zum 17. November wie geplant Uruguay, Argentinien und Peru besuchen, erklärte das vatikanische Presseamt am Montag. Die Genesung des katholischen Kirchenoberhaupts schreite weiter voran.

Macron sieht weiteren "riskanten" Protest-Samstag voraus

Nach den gewalttätigen Protesten in Frankreich sollen für den kommenden Samstag angekündigte neue Demonstrationen nach den Worten von Präsident Emmanuel Macron aus den Innenstädten herausgehalten werden. Der kommende Samstag sei erneut "riskant", sagte Macron am Montag bei einem Besuch in Marseille mit Blick auf die Proteste. Geschäfte sollten geschützt und die "Ruhe" aufrecht erhalten werden. Von den Gewerkschaften angekündigte Protestmärsche sollten daher außerhalb der Stadtzentren stattfinden.

Geplante Jugendproteste: Warnungen vor Gewalt - und Verständnis für Anliegen

Frankreich als abschreckendes Beispiel: Die geplanten bundesweiten Jugendproteste am kommenden Samstag nähren in Deutschland die Sorge vor einer Unterwanderung durch extremistische Kräfte. Innenpolitiker von Union und SPD verwiesen am Montag auf die Ausschreitungen in Frankreich und anderen europäischen Ländern. Verständnis für die Anliegen junger Menschen zeigten Politikerinnen von Grünen und Linken.

Textgröße ändern: