Deutsche Tageszeitung - Anklage gegen Teilnehmer von antiisraelischer Demonstration in Berlin erhoben

Anklage gegen Teilnehmer von antiisraelischer Demonstration in Berlin erhoben


Anklage gegen Teilnehmer von antiisraelischer Demonstration in Berlin erhoben
Anklage gegen Teilnehmer von antiisraelischer Demonstration in Berlin erhoben / Foto: © AFP/Archiv

Die Staatsanwaltschaft Berlin hat in einem beschleunigten Verfahren Anklage gegen einen Teilnehmer einer israelfeindlichen Demonstration erhoben. Dem 25-Jährigen werden unter anderem schwerer Landfriedensbruch, tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte und versuchte gefährliche Körperverletzung vorgeworfen, wie die Behörde am Freitag mitteilte.

Textgröße ändern:

Er soll am 18. Oktober bei einer israelfeindlichen Demonstration im Bezirk Neukölln Teil einer Gruppe gewesen sein, die antisemitische Parolen skandierte und Gegenstände wie Steine oder Flaschen auf Polizisten warf. Der 25-Jährige soll einen Pflasterstein auf einen Beamten geworfen haben.

Dieser habe den Polizisten am Rücken getroffen, verletzt wurde er aber nicht. Bei der Feststellung seiner Identität soll der Verdächtige nach anderen Polizisten getreten haben, die ihn zu einem Einsatzfahrzeug bringen wollten. Der Mann sitzt seit dem 19. Oktober in Untersuchungshaft.

(V.Korablyov--DTZ)

Empfohlen

Hamburger Prozess um Sprengung von Nord-Stream-Pipelines wird fortgesetzt

In Hamburg wird am Dienstag (09.30 Uhr) der Prozess um die Sprengung der Nord-Stream-Gaspipelines fortgesetzt. Das Gericht könnte über den Antrag der Verteidigung entscheiden, das Verfahren wegen eines gravierenden rechtsstaatlichen Verfahrenshindernisses einzustellen. Zunächst soll laut Gerichtsangaben aber nochmals der Vertreter der Bundesanwaltschaft die Gelegenheit erhalten, auf den Antrag der Verteidigung zu reagieren.

US-Demokraten fordern Sonderermittler zu Trumps Verbindungen zu Epstein

Acht Tage vor den US-Kongresswahlen haben Vertreter der oppositionellen Demokraten die Ernennung eines Sonderermittlers gefordert, um die Verbindungen von Präsident Donald Trump zu dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zu untersuchen. Der Sonderermittler solle nicht nur den Präsidenten, sondern "alle potenziellen Komplizen und Mitverschwörer Epsteins" unter die Lupe nehmen, schrieben die Vertreter der Demokraten im Justizausschuss des Repräsentantenhauses am Montag in einem 53-seitigen Bericht.

Vatikan: Papst Leo XIV. reist trotz Krebsoperation nach Südamerika

Der Vatikan hat die geplante Südamerika-Reise von Papst Leo XIV. knapp zwei Wochen nach dessen Lungenkrebsoperation offiziell bestätigt. Der 71-Jährige werde vom 6. bis zum 17. November wie geplant Uruguay, Argentinien und Peru besuchen, erklärte das vatikanische Presseamt am Montag. Die Genesung des katholischen Kirchenoberhaupts schreite weiter voran.

Macron sieht weiteren "riskanten" Protest-Samstag voraus

Nach den gewalttätigen Protesten in Frankreich sollen für den kommenden Samstag angekündigte neue Demonstrationen nach den Worten von Präsident Emmanuel Macron aus den Innenstädten herausgehalten werden. Der kommende Samstag sei erneut "riskant", sagte Macron am Montag bei einem Besuch in Marseille mit Blick auf die Proteste. Geschäfte sollten geschützt und die "Ruhe" aufrecht erhalten werden. Von den Gewerkschaften angekündigte Protestmärsche sollten daher außerhalb der Stadtzentren stattfinden.

Textgröße ändern: