Deutsche Tageszeitung - Kultusministerin Schopper bestürzt über Tötung von Schüler in Offenburg

Kultusministerin Schopper bestürzt über Tötung von Schüler in Offenburg


Kultusministerin Schopper bestürzt über Tötung von Schüler in Offenburg
Kultusministerin Schopper bestürzt über Tötung von Schüler in Offenburg / Foto: © AFP/Archiv

Baden-Württembergs Kultusministerin Theresa Schopper (Grüne) hat sich bestürzt über den Fall eines im Klassenzimmer getöteten Schülers an einer Offenburger Schule geäußert. "Den Schmerz und die Trauer, die ein solch furchtbares Ereignis bei den Betroffenen hinterlässt, kann sich niemand von uns vorstellen", erklärte Schopper am Freitag in Stuttgart. Ein Ereignis wie dieses schlage tiefe Wunden in eine Schulgemeinschaft.

Textgröße ändern:

Schopper versprach Unterstützung des Kultusministeriums. "Was wir tun können, für die Hinterbliebenen, für die Schülerinnen und Schüler sowie für die Lehrkräfte der Waldbachschule, das werden wir tun." Sie befindet sich laut Ministerium seit Donnerstag mit den örtlichen Behörden im Austausch.

Da die betroffene Schule am Freitag keinen Unterricht hat, werde die Krisennachsorge vor Ort am Montag fortgesetzt. Schulpsychologinnen und Schulpsychologen seien bei den umliegenden Schulen im Einsatz.

Ein 15-Jähriger hatte Donnerstag in Offenburg im Klassenzimmer einen gleichaltrigen Mitschüler erschossen. Hintergrund soll ein persönliches Motiv sein, der Angreifer kam in Untersuchungshaft.

(V.Korablyov--DTZ)

Empfohlen

Hamburger Prozess um Sprengung von Nord-Stream-Pipelines wird fortgesetzt

In Hamburg wird am Dienstag (09.30 Uhr) der Prozess um die Sprengung der Nord-Stream-Gaspipelines fortgesetzt. Das Gericht könnte über den Antrag der Verteidigung entscheiden, das Verfahren wegen eines gravierenden rechtsstaatlichen Verfahrenshindernisses einzustellen. Zunächst soll laut Gerichtsangaben aber nochmals der Vertreter der Bundesanwaltschaft die Gelegenheit erhalten, auf den Antrag der Verteidigung zu reagieren.

US-Demokraten fordern Sonderermittler zu Trumps Verbindungen zu Epstein

Acht Tage vor den US-Kongresswahlen haben Vertreter der oppositionellen Demokraten die Ernennung eines Sonderermittlers gefordert, um die Verbindungen von Präsident Donald Trump zu dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zu untersuchen. Der Sonderermittler solle nicht nur den Präsidenten, sondern "alle potenziellen Komplizen und Mitverschwörer Epsteins" unter die Lupe nehmen, schrieben die Vertreter der Demokraten im Justizausschuss des Repräsentantenhauses am Montag in einem 53-seitigen Bericht.

Vatikan: Papst Leo XIV. reist trotz Krebsoperation nach Südamerika

Der Vatikan hat die geplante Südamerika-Reise von Papst Leo XIV. knapp zwei Wochen nach dessen Lungenkrebsoperation offiziell bestätigt. Der 71-Jährige werde vom 6. bis zum 17. November wie geplant Uruguay, Argentinien und Peru besuchen, erklärte das vatikanische Presseamt am Montag. Die Genesung des katholischen Kirchenoberhaupts schreite weiter voran.

Macron sieht weiteren "riskanten" Protest-Samstag voraus

Nach den gewalttätigen Protesten in Frankreich sollen für den kommenden Samstag angekündigte neue Demonstrationen nach den Worten von Präsident Emmanuel Macron aus den Innenstädten herausgehalten werden. Der kommende Samstag sei erneut "riskant", sagte Macron am Montag bei einem Besuch in Marseille mit Blick auf die Proteste. Geschäfte sollten geschützt und die "Ruhe" aufrecht erhalten werden. Von den Gewerkschaften angekündigte Protestmärsche sollten daher außerhalb der Stadtzentren stattfinden.

Textgröße ändern: