Deutsche Tageszeitung - Täter flüchtet nach Geldautomatensprengung und wird bei Unfall schwer verletzt

Täter flüchtet nach Geldautomatensprengung und wird bei Unfall schwer verletzt


Täter flüchtet nach Geldautomatensprengung und wird bei Unfall schwer verletzt
Täter flüchtet nach Geldautomatensprengung und wird bei Unfall schwer verletzt / Foto: © AFP/Archiv

Nach der Sprengung eines Geldautomaten im baden-württembergischen Wiernsheim ist einer der mutmaßlichen Täter auf der Flucht vor der Polizei bei einem Autounfall schwer verletzt worden. Zwei weitere Tatverdächtige - zwei 21-Jährige aus den Niederlanden - wurden festgenommen, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Demnach sprengten die drei Männer den Automaten am frühen Morgen und flohen dann in einem VW Golf. Die Polizei nahm die Verfolgung auf.

Textgröße ändern:

Der Fahrer des Fluchtautos rammte bei der Verfolgungsjagd einen Streifenwagen, konnte aber weiterfahren. Die Polizisten stoppten das Auto dann aber auf dem Rastplatz Bauernwald an der A6 in Richtung Nürnberg. Die beiden Niederländer flohen zu Fuß weiter und wurden kurz darauf festgenommen.

Der Fahrer des Wagens fuhr als Geisterfahrer zurück auf die Autobahn und stieß dort frontal mit einem Kleintransporter zusammen. Bei diesem Unfall wurden er und zwei Männer im Transporter schwer verletzt. Die Autobahn wurde gesperrt - auch, weil die Polizei Sprengstoff im Fluchtauto fand. Ein Entschärfungsdienst musste den Sprengstoff bergen und unschädlich machen.

(P.Vasilyevsky--DTZ)

Empfohlen

Hamburger Prozess um Sprengung von Nord-Stream-Pipelines wird fortgesetzt

In Hamburg wird am Dienstag (09.30 Uhr) der Prozess um die Sprengung der Nord-Stream-Gaspipelines fortgesetzt. Das Gericht könnte über den Antrag der Verteidigung entscheiden, das Verfahren wegen eines gravierenden rechtsstaatlichen Verfahrenshindernisses einzustellen. Zunächst soll laut Gerichtsangaben aber nochmals der Vertreter der Bundesanwaltschaft die Gelegenheit erhalten, auf den Antrag der Verteidigung zu reagieren.

US-Demokraten fordern Sonderermittler zu Trumps Verbindungen zu Epstein

Acht Tage vor den US-Kongresswahlen haben Vertreter der oppositionellen Demokraten die Ernennung eines Sonderermittlers gefordert, um die Verbindungen von Präsident Donald Trump zu dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zu untersuchen. Der Sonderermittler solle nicht nur den Präsidenten, sondern "alle potenziellen Komplizen und Mitverschwörer Epsteins" unter die Lupe nehmen, schrieben die Vertreter der Demokraten im Justizausschuss des Repräsentantenhauses am Montag in einem 53-seitigen Bericht.

Vatikan: Papst Leo XIV. reist trotz Krebsoperation nach Südamerika

Der Vatikan hat die geplante Südamerika-Reise von Papst Leo XIV. knapp zwei Wochen nach dessen Lungenkrebsoperation offiziell bestätigt. Der 71-Jährige werde vom 6. bis zum 17. November wie geplant Uruguay, Argentinien und Peru besuchen, erklärte das vatikanische Presseamt am Montag. Die Genesung des katholischen Kirchenoberhaupts schreite weiter voran.

Macron sieht weiteren "riskanten" Protest-Samstag voraus

Nach den gewalttätigen Protesten in Frankreich sollen für den kommenden Samstag angekündigte neue Demonstrationen nach den Worten von Präsident Emmanuel Macron aus den Innenstädten herausgehalten werden. Der kommende Samstag sei erneut "riskant", sagte Macron am Montag bei einem Besuch in Marseille mit Blick auf die Proteste. Geschäfte sollten geschützt und die "Ruhe" aufrecht erhalten werden. Von den Gewerkschaften angekündigte Protestmärsche sollten daher außerhalb der Stadtzentren stattfinden.

Textgröße ändern: