Deutsche Tageszeitung - Mehr als 50 getötete Journalisten seit Kriegsbeginn in Nahost

Mehr als 50 getötete Journalisten seit Kriegsbeginn in Nahost


Mehr als 50 getötete Journalisten seit Kriegsbeginn in Nahost
Mehr als 50 getötete Journalisten seit Kriegsbeginn in Nahost / Foto: © AFP

Seit Beginn des Krieges zwischen der radikalislamischen Hamas und Israel vor rund sechs Wochen sind nach Angaben des Komitees zum Schutz von Journalisten (CPJ) 53 Journalisten und Mitarbeiter von Medienunternehmen getötet worden. Unter den Todesopfern seien 46 Palästinenser, vier Israelis und drei Libanesen, erklärte die Nichtregierungsorganisation zum Schutz der Pressefreiheit am Dienstag. Zudem wurden demnach elf Journalisten verletzt, drei weitere gelten als vermisst.

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Zuletzt wurden nach Angaben der libanesischen Behörden am Dienstag zwei Journalisten des libanesischen Fernsehsenders Al-Majadin bei einem israelischen Angriff im Süden des Libanon getötet.

Am 7. Oktober hatten hunderte Kämpfer der von den USA und der EU als Terrororganisation eingestuften Hamas Israel überfallen und dort Gräueltaten überwiegend an Zivilisten verübt. In Israel wurden nach israelischen Angaben etwa 1200 Menschen getötet, etwa 240 Menschen wurden als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt.

Als Reaktion darauf begann Israel mit massiven Angriffen auf Ziele im Gazastreifen, inzwischen sind auch Bodentruppen in das Gebiet eingerückt. Nach Angaben der Hamas, die sich nicht unabhängig überprüfen lassen, wurden seit Beginn der Angriffe vor rund sechs Wochen etwa 13.000 Menschen in dem Palästinensergebiet getötet.

(A.Stefanowych--DTZ)

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