Deutsche Tageszeitung - Unglück beim Befüllen von Ethanol-Ofen: Münchnerin lebensgefährlich verletzt

Unglück beim Befüllen von Ethanol-Ofen: Münchnerin lebensgefährlich verletzt


Unglück beim Befüllen von Ethanol-Ofen: Münchnerin lebensgefährlich verletzt
Unglück beim Befüllen von Ethanol-Ofen: Münchnerin lebensgefährlich verletzt / Foto: © AFP/Archiv

Durch einen Unfall beim Befüllen eines Ethanol-Ofens ist eine Frau in ihrer Wohnung in München lebensgefährlich verletzt worden. Wie die Feuerwehr der bayerischen Hauptstadt am Sonntag mitteilte, kam es zu einer Verpuffung und zu einem Zimmerbrand. Die 39-Jährige erlitt schwerste Verbrennungen und kam in eine Spezialklinik.

Textgröße ändern:

Nach Angaben der Feuerwehr ereignete sich das Unglück am Samstagabend in einem vierstöckigen Wohnhaus im Münchner Stadtteil Altstadt. Die zu einem Wohnungsbrand gerufenen Einsatzkräfte stießen vor Ort auf Nachbarn, die die 39-Jährige bereits in einer Badewanne in einem Badezimmer mit kalten Wasser abduschten. Anschließend übernahmen sie die weitere medizinische Versorgung.

Außerdem setzte die Ethanol-Verpuffung in einem Zimmer der weitläufigen Wohnung laut Feuerwehr mehrere Einrichtungsgegenstände in Brand, die aber binnen weniger Minuten gelöscht wurden. Den Schaden in der Wohnung schätzten die Retter auf 50.000 Euro. Die Polizei nahm Ermittlungen zum Unfallhergang auf.

(W.Uljanov--DTZ)

Empfohlen

Trump-Regierung geht zum dritten Mal gegen Ex-FBI-Chef Comey vor

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump geht zum dritten Mal strafrechtlich gegen den früheren FBI-Chef James Comey vor. Wie aus einer am Montag veröffentlichten Strafanzeige hervorgeht, wird dem prominenten Trump-Kritiker zur Last gelegt, Informationen zur nationalen Verteidigung weitergegeben zu haben. Comey wies die Vorwürfe zurück.

Jordanien meldet mehr als 20 getötete Dschihadisten nach Luftangriffen in Syrien

Bei jordanischen Vergeltungsangriffen in Syrien nach einem Anschlag auf eine christliche Kirche in Jordanien sind jordanischen Angaben zufolge mehr als 20 Dschihadisten getötet worden. Auch ein großes Waffenlager der Islamisten sei bei dem Angriff am Montag zerstört worden, teilte der jordanische Regierungssprecher Mohammed Al Momani am Dienstag mit. Zugleich war Amman bemüht, die Beziehungen zu Syrien nicht zu beeinträchtigen und erklärte, es habe "großen Respekt" für den syrischen Staat. Syrien schloss als Reaktion auf den jordanischen Angriff in Syrien einen Grenzübergang zu Jordanien und prangerte eine Verletzung seines Luftraums an.

Anschlag bei Paris: Prominente protestieren gegen Rassismus in Frankreich

Nach dem rassistischen Anschlag nahe Paris, bei dem ein Mensch getötet und fünf weitere verletzt wurden, haben etwa 100 Persönlichkeiten aus Kultur und Sport gegen Rassismus protestiert. "Wir wussten, dass die Worte des Hasses erneut mit Töten enden würden", steht über dem am Dienstag von dem Magazin "Politis" veröffentlichten Aufruf. Zu den Unterzeichnern zählen der Schauspieler Omar Sy, der Filmemacher Michel Hazanavicius, der ehemalige Fußballstar Lilian Thuram und zahlreiche Rapper. Die Unterzeichner wandten sich gegen "Gleichgültigkeit" und forderten eine Schweigeminute in der Nationalversammlung für den Getöteten.

EU schlägt Frontex-Einsatztruppe für Grenzschutz und Abschiebungen vor

Die EU-Kommission hat vorgeschlagen, innerhalb der europäischen Grenzschutzagentur Frontex eine Art flexible Einsatztruppe einzurichten. Frontex solle bis 2041 auf insgesamt 30.000 Mitarbeiter aufgestockt und eine "neue 'Europäische Reserve für Grenzschutz und Abschiebung' mit 17.000 Einsatzkräften geschaffen" werden, erklärte die Brüsseler Behörde am Dienstag. Diese solle "den Mitgliedstaaten zur Verfügung stehen und bei Bedarf eingesetzt werden können".

Textgröße ändern: