Deutsche Tageszeitung - 39-Jähriger wollte Kind töten und Leiche schänden - Prozess in Bayern

39-Jähriger wollte Kind töten und Leiche schänden - Prozess in Bayern


39-Jähriger wollte Kind töten und Leiche schänden - Prozess in Bayern
39-Jähriger wollte Kind töten und Leiche schänden - Prozess in Bayern / Foto: © AFP/Archiv

Vor dem Landgericht Schweinfurt hat am Montag der Prozess gegen einen Mann begonnen, der mit einem Mittäter die Ermordung eines Kinds und die Schändung der Leiche geplant haben soll. Nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft kam es nur deshalb nicht zu der in Chats und Telefonaten geplanten Tat, weil bei dem Chatpartner vor der Umsetzung eine Razzia der Polizei stattfand. Für den Prozess wurden zwei weitere Termine angesetzt.

Textgröße ändern:

Die Staatsanwaltschaft klagte den 39 Jahre alten Thomas H. wegen Verabredung zum Mord in Tateinheit mit Missbrauch eines Kinds mit Todesfolge und Vergewaltigung mit Todesfolge sowie wegen Verbreitung von Kinderpornografie in 117 Fällen an. Im Fall der Verabredung zum Mord wollten die beiden Männer sich laut Anklage treffen und im Bereich Ulm oder Stuttgart ein Kind suchen.

Dieses wollten sie demnach verschleppen und vergewaltigen - entweder das noch lebende Kind oder dessen Leiche. Beide Männer vergewisserten sich der Anklage zufolge mehrfach gegenseitig, es mit den Plänen ernst zu meinen. Der Kontakt sei erst abgebrochen, als am 15. Dezember 2022 bei einer Wohnungsdurchsuchung bei dem Chatpartner die Kontaktdaten des Angeklagten gefunden wurden.

(S.A.Dudajev--DTZ)

Empfohlen

Block-Prozess: Oberlandesgericht soll über beschlagnahmte Aufzeichnungen entscheiden

Der Streit um die beschlagnahmten Tonaufzeichnungen einer "Zeit"-Journalistin im Zusammenhang mit dem Strafprozess um die Entführung von zwei Kindern der Steakhauskettenerbin Christina Block landet vor dem Hamburger Oberlandesgericht. Das Landgericht der Hansestadt beschloss am Dienstag, die Beschwerden der Zeitung "Zeit" und der betroffenen Journalistin diesem zur Entscheidung vorzulegen. Laut Gerichtsangaben änderte die für das Verfahren zuständige Kammer die entsprechenden Durchsuchungs- und Beschlagnahmebeschlüsse "aus Klarstellungsgründen" zugleich ab.

Urteil in NRW: Möbilierte Mikro-Apartments sind kein Ersatz für Mietwohnungen

Möbilierte Mikroapartments sind kein Ersatz für Mietwohnungen. Das entschied das Verwaltungsgericht Köln nach einer Mitteilung vom Dienstag und wies damit die Klage einer Immobiliengesellschaft auf Erteilung einer Abrissgenehmigung für drei Wohnhäuser in Köln ab. Die Stadt habe die Abrissgenehmigung zu Recht abgelehnt. (Az.: 28 K 3595/24).

Trump-Regierung geht zum dritten Mal gegen Ex-FBI-Chef Comey vor

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump geht zum dritten Mal strafrechtlich gegen den früheren FBI-Chef James Comey vor. Wie aus einer am Montag veröffentlichten Strafanzeige hervorgeht, wird dem prominenten Trump-Kritiker zur Last gelegt, Informationen zur nationalen Verteidigung weitergegeben zu haben. Comey wies die Vorwürfe zurück.

Jordanien meldet mehr als 20 getötete Dschihadisten nach Luftangriffen in Syrien

Bei jordanischen Vergeltungsangriffen in Syrien nach einem Anschlag auf eine christliche Kirche in Jordanien sind jordanischen Angaben zufolge mehr als 20 Dschihadisten getötet worden. Auch ein großes Waffenlager der Islamisten sei bei dem Angriff am Montag zerstört worden, teilte der jordanische Regierungssprecher Mohammed Al Momani am Dienstag mit. Zugleich war Amman bemüht, die Beziehungen zu Syrien nicht zu beeinträchtigen und erklärte, es habe "großen Respekt" für den syrischen Staat. Syrien schloss als Reaktion auf den jordanischen Angriff in Syrien einen Grenzübergang zu Jordanien und prangerte eine Verletzung seines Luftraums an.

Textgröße ändern: