Deutsche Tageszeitung - Brand in Mehrfamilienhaus in Niedersachsen mit 22 Verletzten

Brand in Mehrfamilienhaus in Niedersachsen mit 22 Verletzten


Brand in Mehrfamilienhaus in Niedersachsen mit 22 Verletzten
Brand in Mehrfamilienhaus in Niedersachsen mit 22 Verletzten / Foto: © AFP/Archiv

Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Niedersachsen sind am Samstagabend 22 Menschen verletzt worden. 17 Menschen wurden durch Rauchgasvergiftungen leicht und drei weitere schwer verletzt, wie die Polizeiinspektion Verden am Sonntag berichtete. Zwei Menschen schwebten in Lebensgefahr. Einer davon, ein 43-jähriger Bewohner, wurde mit schweren Brandverletzungen in eine Spezialklinik geflogen.

Textgröße ändern:

Die Brandursache war zunächst unklar. Den Angaben zufolge gingen am Samstagabend mehrere Notrufe ein, da in dem Wohnblock in Osterholz-Scharmbeck starker Rauch auf ein Feuer im Keller oder unteren Flur hinwies und Menschen vor allem in den oberen Stockwerken in ihren Wohnungen eingeschlossen waren. Die Feuerwehr rettete Bewohner teilweise mit einer Drehleiter von ihren Balkonen.

Insgesamt waren mehr als hundert Feuerwehrleute und 25 Rettungswagen mit fünf Notärzten im Einsatz, der Brand war gegen Mitternacht gelöscht. Das Wohnhaus ist derzeit unbewohnbar. Die Polizei nahm Ermittlungen auf.

(O.Zhukova--DTZ)

Empfohlen

Jordanien meldet mehr als 20 getötete Dschihadisten nach Luftangriffen in Syrien

Bei jordanischen Vergeltungsangriffen in Syrien nach einem Anschlag auf eine christliche Kirche in Jordanien sind jordanischen Angaben zufolge mehr als 20 Dschihadisten getötet worden. Auch ein großes Waffenlager der Islamisten sei bei dem Angriff am Montag zerstört worden, teilte der jordanische Regierungssprecher Mohammed Al Momani am Dienstag mit. Zugleich war Amman bemüht, die Beziehungen zu Syrien nicht zu beeinträchtigen und erklärte, es habe "großen Respekt" für den syrischen Staat. Syrien schloss als Reaktion auf den jordanischen Angriff in Syrien einen Grenzübergang zu Jordanien und prangerte eine Verletzung seines Luftraums an.

Anschlag bei Paris: Prominente protestieren gegen Rassismus in Frankreich

Nach dem rassistischen Anschlag nahe Paris, bei dem ein Mensch getötet und fünf weitere verletzt wurden, haben etwa 100 Persönlichkeiten aus Kultur und Sport gegen Rassismus protestiert. "Wir wussten, dass die Worte des Hasses erneut mit Töten enden würden", steht über dem am Dienstag von dem Magazin "Politis" veröffentlichten Aufruf. Zu den Unterzeichnern zählen der Schauspieler Omar Sy, der Filmemacher Michel Hazanavicius, der ehemalige Fußballstar Lilian Thuram und zahlreiche Rapper. Die Unterzeichner wandten sich gegen "Gleichgültigkeit" und forderten eine Schweigeminute in der Nationalversammlung für den Getöteten.

EU schlägt Frontex-Einsatztruppe für Grenzschutz und Abschiebungen vor

Die EU-Kommission hat vorgeschlagen, innerhalb der europäischen Grenzschutzagentur Frontex eine Art flexible Einsatztruppe einzurichten. Frontex solle bis 2041 auf insgesamt 30.000 Mitarbeiter aufgestockt und eine "neue 'Europäische Reserve für Grenzschutz und Abschiebung' mit 17.000 Einsatzkräften geschaffen" werden, erklärte die Brüsseler Behörde am Dienstag. Diese solle "den Mitgliedstaaten zur Verfügung stehen und bei Bedarf eingesetzt werden können".

Prozess um Nord-Stream-Sprengung: Gericht lehnt Antrag auf Einstellung ab

Im Hamburger Prozess um die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines ist die Verteidigung mit einem Antrag auf Verfahrenseinstellung gescheitert. Das Oberlandesgericht Hamburg lehnte diesen am Dienstag als unbegründet ab. In dem Verfahren ist ein früherer Offizier der ukrainischen Streitkräfte unter anderem wegen eines Kriegsverbrechens angeklagt. Er soll die Sprengung mitgeplant und zum Sabotageteam gehört haben. Das Gericht setzte Verhandlungstermine bis Ende Januar an.

Textgröße ändern: