Deutsche Tageszeitung - Bande soll Fahrräder in Wert von mehr als halber Million Euro gestohlen haben

Bande soll Fahrräder in Wert von mehr als halber Million Euro gestohlen haben


Bande soll Fahrräder in Wert von mehr als halber Million Euro gestohlen haben
Bande soll Fahrräder in Wert von mehr als halber Million Euro gestohlen haben / Foto: © AFP/Archiv

Fahrräder im Wert von mehr als einer halben Million Euro sollen die Mitglieder einer mutmaßlichen Diebesbande bei zahlreichen Einbrüchen in Fachgeschäfte in Deutschland erbeutet haben. Das teilte die Polizei im bayerischen Ingolstadt am Mittwoch nach der Festnahme von vier Verdächtigen Ende Januar in Deutschland und Frankreich mit. Die Bande stammt demnach aus Rumänien und Moldau und brachte die Fahrräder vor allem nach Moldau.

Textgröße ändern:

Nach Angaben der Ermittler agierten die Verdächtigen bundesweit, auf ihr Konto sollen unter anderem professionelle Einbrüche in Fahrradläden im bayerischen Pfaffenhofen und im hessischen Weiterstadt gehen. Bei ihren Taten richteten die Beschuldigten demnach auch erhebliche Gebäudeschäden an. Deren Höhe bezifferte die Polizei auf insgesamt weitere 500.000 Euro.

Die Kriminalpolizei in Ingolstadt ermittelte nach eigenen Angaben seit dem Einbruch in das Geschäft in Pfaffenhofen 2021 und kam so auf die Spur der Verdächtigen. Diese sollen die Fahrräder größtenteils nach Moldau geschmuggelt und verkauft haben. Die Festnahmen erfolgten demnach in Marseille in Frankreich, im rheinland-pfälzischen Hahnheim sowie in Dieburg und Dreieich in Hessen. Die Beschuldigten kamen später in Untersuchungshaft.

(P.Tomczyk--DTZ)

Empfohlen

OLG-Entscheidung: NSU-Mittäterin Zschäpe bleibt mindestens bis 2035 im Gefängnis

Die NSU-Terroristin Beate Zschäpe muss mindestens bis zum Jahr 2035 im Gefängnis bleiben. Das Oberlandesgericht München legte für die seit 2011 in Haft sitzende Zschäpe eine Mindestverbüßungsdauer von 24 Jahren fest, wie das Gericht am Dienstag mitteilte. Die Untersuchungshaft wird dabei berücksichtigt. Zschäpe räumte gegenüber dem Gericht ein, dass sie im Vorfeld von den NSU-Morden wusste.

Toter in Treppenhaus in Mainz entdeckt - 41-Jähriger festgenommen

In Mainz haben Einsatzkräfte in einem Treppenhaus einen Toten entdeckt. Ein 41-Jähriger wurde festgenommen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Demnach war der leblose Mann am Freitagmorgen im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses entdeckt worden. Rettungskräfte konnten nur noch den Tod feststellen. Aufgrund der Verletzungen und der Auffindesituation gehen die Ermittler von einem Tötungsdelikt aus.

Baden-Württemberg: Am Straßenrand liegender Mann verursacht Unfall

Ein wegen Kreislaufproblemen am Straßenrand liegender Mann hat in Baden-Württemberg einen Unfall mit vier Verletzten verursacht. Alle konnten vor Ort behandelt werden, wie die Polizei Mannheim am Montagabend mitteilte. Demnach bremste ein 53-Jähriger am Montag auf der Bundesstraße 3 zwischen Nußloch und Wiesloch ab, weil er einen vermeintlich bewusstlosen Menschen im Grünstreifen neben der Fahrbahn liegen sah.

Hamburger Prozess um Sprengung von Nord-Stream-Pipelines wird fortgesetzt

In Hamburg wird am Dienstag (09.30 Uhr) der Prozess um die Sprengung der Nord-Stream-Gaspipelines fortgesetzt. Das Gericht könnte über den Antrag der Verteidigung entscheiden, das Verfahren wegen eines gravierenden rechtsstaatlichen Verfahrenshindernisses einzustellen. Zunächst soll laut Gerichtsangaben aber nochmals der Vertreter der Bundesanwaltschaft die Gelegenheit erhalten, auf den Antrag der Verteidigung zu reagieren.

Textgröße ändern: