Deutsche Tageszeitung - Unglück auf Bauernhof in Schleswig-Holstein: Sechsjähriger stirbt in Güllegrube

Unglück auf Bauernhof in Schleswig-Holstein: Sechsjähriger stirbt in Güllegrube


Unglück auf Bauernhof in Schleswig-Holstein: Sechsjähriger stirbt in Güllegrube
Unglück auf Bauernhof in Schleswig-Holstein: Sechsjähriger stirbt in Güllegrube / Foto: © AFP/Archiv

Ein Sechsjähriger ist in Schleswig-Holstein auf einem familieneigenen Bauernhof in eine Güllegrube gefallen und darin ums Leben gekommen. Die Leiche des Jungen sei am Sonntag nach einer rund zweistündigen Suchaktion in der Grube auf dem landwirtschaftlichen Anwesen in Osterhever im Kreis Nordfriesland gefunden worden, erklärte die Polizei am Montag in Flensburg. Es werde von einem Unglücksfall ausgegangen.

Textgröße ändern:

Die Polizei wurde demnach am Sonntagnachmittag alarmiert, weil das Kind nicht mehr aufzufinden war. Außer dem Hof durchsuchten Rettungskräfte anschließend angrenzende Flächen, darunter Deiche sowie Küstenbereiche der Nordsee. Parallel wurde begonnen, die Güllegrube abzupumpen und mit Tauchern abzusuchen. Am frühen Abend wurde der Junge darin tot gefunden.

Die Kriminalpolizei übernahm die weitere Aufklärung des Geschehens. Nach bisherigen Ermittlungsstand sei aber von einem Unglück auszugehen, hieß es.

(S.A.Dudajev--DTZ)

Empfohlen

US-Demokraten fordern Sonderermittler zu Trumps Verbindungen zu Epstein

Acht Tage vor den US-Kongresswahlen haben Vertreter der oppositionellen Demokraten die Ernennung eines Sonderermittlers gefordert, um die Verbindungen von Präsident Donald Trump zu dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zu untersuchen. Der Sonderermittler solle nicht nur den Präsidenten, sondern "alle potenziellen Komplizen und Mitverschwörer Epsteins" unter die Lupe nehmen, schrieben die Vertreter der Demokraten im Justizausschuss des Repräsentantenhauses am Montag in einem 53-seitigen Bericht.

Vatikan: Papst Leo XIV. reist trotz Krebsoperation nach Südamerika

Der Vatikan hat die geplante Südamerika-Reise von Papst Leo XIV. knapp zwei Wochen nach dessen Lungenkrebsoperation offiziell bestätigt. Der 71-Jährige werde vom 6. bis zum 17. November wie geplant Uruguay, Argentinien und Peru besuchen, erklärte das vatikanische Presseamt am Montag. Die Genesung des katholischen Kirchenoberhaupts schreite weiter voran.

Macron sieht weiteren "riskanten" Protest-Samstag voraus

Nach den gewalttätigen Protesten in Frankreich sollen für den kommenden Samstag angekündigte neue Demonstrationen nach den Worten von Präsident Emmanuel Macron aus den Innenstädten herausgehalten werden. Der kommende Samstag sei erneut "riskant", sagte Macron am Montag bei einem Besuch in Marseille mit Blick auf die Proteste. Geschäfte sollten geschützt und die "Ruhe" aufrecht erhalten werden. Von den Gewerkschaften angekündigte Protestmärsche sollten daher außerhalb der Stadtzentren stattfinden.

Geplante Jugendproteste: Warnungen vor Gewalt - und Verständnis für Anliegen

Frankreich als abschreckendes Beispiel: Die geplanten bundesweiten Jugendproteste am kommenden Samstag nähren in Deutschland die Sorge vor einer Unterwanderung durch extremistische Kräfte. Innenpolitiker von Union und SPD verwiesen am Montag auf die Ausschreitungen in Frankreich und anderen europäischen Ländern. Verständnis für die Anliegen junger Menschen zeigten Politikerinnen von Grünen und Linken.

Textgröße ändern: