Deutsche Tageszeitung - Gewaltverbrechen mit drei Toten: 19-Jähriger tötet offenbar Eltern und Bruder

Gewaltverbrechen mit drei Toten: 19-Jähriger tötet offenbar Eltern und Bruder


Gewaltverbrechen mit drei Toten: 19-Jähriger tötet offenbar Eltern und Bruder
Gewaltverbrechen mit drei Toten: 19-Jähriger tötet offenbar Eltern und Bruder / Foto: © AFP/Archiv

Bei einem Gewaltverbrechen in Baden-Württemberg sind drei Mitglieder einer Familie getötet worden. Ein 19-Jähriger soll am Dienstagabend in einem Mehrfamilienhaus im Landkreis Waldshut seine Eltern und seine zwei Geschwister unter anderem mit einer Stichwaffe angegriffen haben, wie das Polizeipräsidium Freiburg und die Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen am Mittwoch mitteilten.

Textgröße ändern:

Die Eltern im Alter von 58 und 61 Jahren starben noch am Tatort. Ein 34-jähriger Bruder des Tatverdächtigen erlag in einem Krankenhaus seinen Verletzungen. Eine Schwester des mutmaßlichen Angreifers erlitt ebenfalls schwere, aber nicht lebensbedrohliche Stichverletzungen. Sie wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht.

Der 19-Jährige wurde am Tatort vorläufig festgenommen. Er sollte am Mittwoch wegen des dringenden Tatverdachts des Totschlags in drei Fällen sowie des versuchten Totschlags einem Haftrichter am Amtsgericht Waldshut-Tiengen vorgeführt werden. Die Hintergründe der Gewalttat waren zunächst unklar. Die Ermittlungen liefen.

(M.Dylatov--DTZ)

Empfohlen

Nach Kollision in Bremerhaven: Kreuzfahrt für rund 2400 Passagiere abgesagt

Nach der Kollision eines Kreuzfahrtschiffes beim Auslaufen in Bremerhaven fällt die geplante Reise aus. Die Fahrt von "Mein Schiff 3" mit insgesamt 2428 Gästen an Bord auf die Kanaren sei angesichts der Schäden abgesagt worden, teilte der Veranstalter TUI Cruises am Montag in Hamburg der Nachrichtenagentur AFP mit. Das Schiff müsse in einer Werft repariert werden.

Königin Letizia stürzt auf Fischerboot und bleibt unverletzt

Spaniens Königin Letizia rutschte bei einem Besuch im asturischen Llanes beim Verlassen eines Fischerboots aus. Sie stand mit Hilfe wieder auf und setzte den Termin fort.

Nachtclub-Schlägerei: Londoner Gericht verkündet Strafmaß gegen US-Sänger Chris Brown

Nach seiner Beteiligung an einer Schlägerei in einem Londoner Nachtclub soll ein Gericht in der britischen Hauptstadt am Montag das Strafmaß gegen den US-Sänger und Rihanna-Ex-Freund Chris Brown verkünden. Der 37-Jährige hatte sich im Juli schuldig bekannt, im Februar 2023 an einer Schlägerei im exklusiven Nachtklub "Tape" beteiligt gewesen zu sein. Dabei soll er den Musikproduzenten Abraham "Abe" Diaw in London angegriffen und mit einer Glasflasche geschlagen haben.

Rassistischer Angriff in Pariser Vorstadt: Psychisch kranker Täter stand unter Drogen

Der Angreifer, der in zwei Pariser Vorstädten aus mutmaßlich rassistischen Motiven einen Menschen getötet und fünf weitere verletzt hat, leidet offenbar an Schizophrenie und stand während der Tat unter Drogeneinfluss. Nachdem der Polizeigewahrsam des 39-jährigen Kevin T. am Samstag aufgehoben worden war, wurde er am Sonntag in die Psychiatrie eingewiesen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. In einem Trauermarsch gedachten hunderte Angehörige und Unterstützer des 26-jährigen afrikanischstämmigen Todesopfers.

Textgröße ändern: