Deutsche Tageszeitung - Nach Gewalttat mit drei Toten in Baden-Württemberg: Familienstreit ging voraus

Nach Gewalttat mit drei Toten in Baden-Württemberg: Familienstreit ging voraus


Nach Gewalttat mit drei Toten in Baden-Württemberg: Familienstreit ging voraus
Nach Gewalttat mit drei Toten in Baden-Württemberg: Familienstreit ging voraus / Foto: © AFP/Archiv

Nach der Gewalttat mit drei toten Familienmitgliedern in Baden-Württemberg sind die Hintergründe noch immer unklar. Wie das Polizeipräsidium Freiburg und die Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen am Donnerstag mitteilten, kam es am Vortag der Tat zu einer innerfamiliären Streitigkeit, die durch Polizisten geschlichtet werden konnte. Nähere Angaben dazu machten die Ermittler nicht.

Textgröße ändern:

Ein 19-Jähriger soll am Dienstagabend in einem Mehrfamilienhaus im Landkreis Waldshut seine Eltern und seine zwei Geschwister unter anderem mit einer Stichwaffe angegriffen haben. Die 58 und 61 Jahre alten Eltern starben noch am Tatort. Ein 34-jähriger Bruder des Tatverdächtigen erlag in einem Krankenhaus seinen Verletzungen. Eine Schwester des mutmaßlichen Angreifers erlitt schwere, aber nicht lebensbedrohliche Stichverletzungen.

Der Tatverdächtige sitzt in Untersuchungshaft. Er ist den Angaben zufolge bisher nicht vorbestraft. Auch lägen keine Erkenntnisse vor, dass möglicherweise Drogen eine Rolle gespielt haben könnten, hieß es weiter.

(A.Stefanowych--DTZ)

Empfohlen

Nach Kollision in Bremerhaven: Kreuzfahrt für rund 2400 Passagiere abgesagt

Nach der Kollision eines Kreuzfahrtschiffes beim Auslaufen in Bremerhaven fällt die geplante Reise aus. Die Fahrt von "Mein Schiff 3" mit insgesamt 2428 Gästen an Bord auf die Kanaren sei angesichts der Schäden abgesagt worden, teilte der Veranstalter TUI Cruises am Montag in Hamburg der Nachrichtenagentur AFP mit. Das Schiff müsse in einer Werft repariert werden.

Königin Letizia stürzt auf Fischerboot und bleibt unverletzt

Spaniens Königin Letizia rutschte bei einem Besuch im asturischen Llanes beim Verlassen eines Fischerboots aus. Sie stand mit Hilfe wieder auf und setzte den Termin fort.

Nachtclub-Schlägerei: Londoner Gericht verkündet Strafmaß gegen US-Sänger Chris Brown

Nach seiner Beteiligung an einer Schlägerei in einem Londoner Nachtclub soll ein Gericht in der britischen Hauptstadt am Montag das Strafmaß gegen den US-Sänger und Rihanna-Ex-Freund Chris Brown verkünden. Der 37-Jährige hatte sich im Juli schuldig bekannt, im Februar 2023 an einer Schlägerei im exklusiven Nachtklub "Tape" beteiligt gewesen zu sein. Dabei soll er den Musikproduzenten Abraham "Abe" Diaw in London angegriffen und mit einer Glasflasche geschlagen haben.

Rassistischer Angriff in Pariser Vorstadt: Psychisch kranker Täter stand unter Drogen

Der Angreifer, der in zwei Pariser Vorstädten aus mutmaßlich rassistischen Motiven einen Menschen getötet und fünf weitere verletzt hat, leidet offenbar an Schizophrenie und stand während der Tat unter Drogeneinfluss. Nachdem der Polizeigewahrsam des 39-jährigen Kevin T. am Samstag aufgehoben worden war, wurde er am Sonntag in die Psychiatrie eingewiesen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. In einem Trauermarsch gedachten hunderte Angehörige und Unterstützer des 26-jährigen afrikanischstämmigen Todesopfers.

Textgröße ändern: