Deutsche Tageszeitung - 41-Jähriger soll in Magdeburg nach Beinaheunfall Mann niedergestochen haben

41-Jähriger soll in Magdeburg nach Beinaheunfall Mann niedergestochen haben


41-Jähriger soll in Magdeburg nach Beinaheunfall Mann niedergestochen haben
41-Jähriger soll in Magdeburg nach Beinaheunfall Mann niedergestochen haben / Foto: © AFP/Archiv

Weil er einen 38-Jährigen nach einem Beinaheunfall auf offener Straße niedergestochen und lebensbedrohlich verletzt haben soll, ermittelt die Polizei in Magdeburg gegen einen 41-Jährigen. Ihm werde ein versuchtes Tötungsdelikt vorgeworfen, teilten die Beamten am Freitag in der sachsen-anhaltischen Landeshauptstadt mit. Demnach kam es am Donnerstagabend zu der Auseinandersetzung. Die Gründe dafür waren zunächst unklar.

Textgröße ändern:

Der 41-Jährige war in einem Auto unterwegs, als das 38-jährige Opfer plötzlich vor sein Fahrzeug lief. Es kam zu keinem Unfall, dennoch soll der 41-Jährige ausgestiegen sein. Anschließend sei es zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen, bei welcher der 41-Jährige einen spitzen Gegenstand benutzt haben soll. Beide Männer wurden verletzt, der 38-Jährige erlitt lebensbedroliche Verletzungen. Polizisten nahmen den 41-Jährigen vorläufig fest.

(P.Hansen--DTZ)

Empfohlen

Nachtclub-Schlägerei: Londoner Gericht verkündet Strafmaß gegen US-Sänger Chris Brown

Nach seiner Beteiligung an einer Schlägerei in einem Londoner Nachtclub soll ein Gericht in der britischen Hauptstadt am Montag das Strafmaß gegen den US-Sänger und Rihanna-Ex-Freund Chris Brown verkünden. Der 37-Jährige hatte sich im Juli schuldig bekannt, im Februar 2023 an einer Schlägerei im exklusiven Nachtklub "Tape" beteiligt gewesen zu sein. Dabei soll er den Musikproduzenten Abraham "Abe" Diaw in London angegriffen und mit einer Glasflasche geschlagen haben.

Rassistischer Angriff in Pariser Vorstadt: Psychisch kranker Täter stand unter Drogen

Der Angreifer, der in zwei Pariser Vorstädten aus mutmaßlich rassistischen Motiven einen Menschen getötet und fünf weitere verletzt hat, leidet offenbar an Schizophrenie und stand während der Tat unter Drogeneinfluss. Nachdem der Polizeigewahrsam des 39-jährigen Kevin T. am Samstag aufgehoben worden war, wurde er am Sonntag in die Psychiatrie eingewiesen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. In einem Trauermarsch gedachten hunderte Angehörige und Unterstützer des 26-jährigen afrikanischstämmigen Todesopfers.

Migrationskommissar Brunner will Frontex zur "zentralen EU-Abschiebeagentur" machen

EU-Migrationskommissar Magnus Brunner will die europäische Grenzschutzagentur Frontex zur "zentralen EU-Abschiebeagentur" machen. "Wir werden am Dienstag einen Gesetzesvorschlag präsentieren, um Frontex breiter und stärker aufzustellen", erklärte Brunner am Sonntag. "Wer kein Recht hat, in der EU zu bleiben, muss sie auch tatsächlich verlassen", fügte er hinzu. Die "europäische Migrationswende" werde "konsequent" fortgesetzt.

Erste Herbststürme sorgen für Schäden: Tausende Haushalte in Freiburg ohne Strom

Die ersten Herbststürme sind am Wochenende über Deutschland gezogen und haben für Schäden gesorgt. In Freiburg und Umgebung fiel am Sonntag aufgrund von Unwetterschäden in rund zehntausend Haushalten stundenlang der Strom aus, wie der Versorger Badenova mitteilte. Insbesondere im Westen des Landes meldeten die Feuerwehren Einsätze unter anderem wegen umgestürzter Bäume. Laut Wetterdienst drohten bis Sonntagabend lokale Sturmböen, an der Nordsee und in Höhenlagen Orkan.

Textgröße ändern: