Deutsche Tageszeitung - Weltkriegsbombe in rheinland-pfälzischem Bitburg entschärft

Weltkriegsbombe in rheinland-pfälzischem Bitburg entschärft


Weltkriegsbombe in rheinland-pfälzischem Bitburg entschärft
Weltkriegsbombe in rheinland-pfälzischem Bitburg entschärft / Foto: © AFP/Archiv

Im rheinland-pfälzischen Bitburg ist am Sonntag eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Um kurz nach 14.00 Uhr teilte die Trierer Polizei im Kurzbotschaftendienst X mit, dass die 125 Kilogramm schwere Bombe entschärft worden sei. Zuvor hatten etwa 2000 Menschen im Evakuierungsgebiet vorübergehend ihre Wohnungen verlassen müssen.

Textgröße ändern:

Dazu richtete die Polizei 18 Straßensperren ein. Außerdem wurden nach Angaben der Stadt 30 Patienten aus der Klinik Marienhaus in andere Krankenhäuser verlegt. Die Klinik nahm bereits seit Donnerstagnachmittag keine neuen Patienten mehr auf, geplante Operationen wurden verschoben. Leichtere Fälle, die noch nicht entlassen werden konnten, sollten in der Stadthalle von medizinischem Fachpersonal betreut werden.

Der Blindgänger war bei Bauarbeiten gefunden worden. Am frühen Sonntagnachmittag wurden die Sperrungen wieder aufgehoben und das Evakuierungsgebiet freigegeben.

(M.Travkina--DTZ)

Empfohlen

Nachtclub-Schlägerei: Londoner Gericht verkündet Strafmaß gegen US-Sänger Chris Brown

Nach seiner Beteiligung an einer Schlägerei in einem Londoner Nachtclub soll ein Gericht in der britischen Hauptstadt am Montag das Strafmaß gegen den US-Sänger und Rihanna-Ex-Freund Chris Brown verkünden. Der 37-Jährige hatte sich im Juli schuldig bekannt, im Februar 2023 an einer Schlägerei im exklusiven Nachtklub "Tape" beteiligt gewesen zu sein. Dabei soll er den Musikproduzenten Abraham "Abe" Diaw in London angegriffen und mit einer Glasflasche geschlagen haben.

Rassistischer Angriff in Pariser Vorstadt: Psychisch kranker Täter stand unter Drogen

Der Angreifer, der in zwei Pariser Vorstädten aus mutmaßlich rassistischen Motiven einen Menschen getötet und fünf weitere verletzt hat, leidet offenbar an Schizophrenie und stand während der Tat unter Drogeneinfluss. Nachdem der Polizeigewahrsam des 39-jährigen Kevin T. am Samstag aufgehoben worden war, wurde er am Sonntag in die Psychiatrie eingewiesen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. In einem Trauermarsch gedachten hunderte Angehörige und Unterstützer des 26-jährigen afrikanischstämmigen Todesopfers.

Migrationskommissar Brunner will Frontex zur "zentralen EU-Abschiebeagentur" machen

EU-Migrationskommissar Magnus Brunner will die europäische Grenzschutzagentur Frontex zur "zentralen EU-Abschiebeagentur" machen. "Wir werden am Dienstag einen Gesetzesvorschlag präsentieren, um Frontex breiter und stärker aufzustellen", erklärte Brunner am Sonntag. "Wer kein Recht hat, in der EU zu bleiben, muss sie auch tatsächlich verlassen", fügte er hinzu. Die "europäische Migrationswende" werde "konsequent" fortgesetzt.

Erste Herbststürme sorgen für Schäden: Tausende Haushalte in Freiburg ohne Strom

Die ersten Herbststürme sind am Wochenende über Deutschland gezogen und haben für Schäden gesorgt. In Freiburg und Umgebung fiel am Sonntag aufgrund von Unwetterschäden in rund zehntausend Haushalten stundenlang der Strom aus, wie der Versorger Badenova mitteilte. Insbesondere im Westen des Landes meldeten die Feuerwehren Einsätze unter anderem wegen umgestürzter Bäume. Laut Wetterdienst drohten bis Sonntagabend lokale Sturmböen, an der Nordsee und in Höhenlagen Orkan.

Textgröße ändern: