Deutsche Tageszeitung - Gaskartusche fällt von Hochhaus: 75-Jährige stirbt in Karlsruhe

Gaskartusche fällt von Hochhaus: 75-Jährige stirbt in Karlsruhe


Gaskartusche fällt von Hochhaus: 75-Jährige stirbt in Karlsruhe
Gaskartusche fällt von Hochhaus: 75-Jährige stirbt in Karlsruhe / Foto: © AFP/Archiv

In Karlsruhe ist eine 75 Jahre alte Frau von einer Gaskartusche erschlagen worden, die mutmaßlich von einer oberen Etage eines Hochhauses in die Tiefe gestürzt ist. Die Frau sei am frühen Samstagabend vor dem Gebäude gelaufen, als sie getroffen wurde, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Sonntag mit. Trotz sofort eingeleiteter Erste-Hilfe-Maßnahmen sei sie noch am Unglücksort gestorben.

Textgröße ändern:

Hinweisen von Zeugen zufolge sollen sich mehrere Kinder oder Jugendliche "in verdächtiger Weise" in dem Hochhaus aufgehalten haben. Aktuell sei ein Unglücksfall nicht auszuschließen. Die Polizei ermittelt nach eigenen Angaben in alle Richtungen.

(L.Barsayjeva--DTZ)

Empfohlen

Rassistischer Angriff in Pariser Vorstadt: Psychisch kranker Täter stand unter Drogen

Der Angreifer, der in zwei Pariser Vorstädten aus mutmaßlich rassistischen Motiven einen Menschen getötet und fünf weitere verletzt hat, leidet offenbar an Schizophrenie und stand während der Tat unter Drogeneinfluss. Nachdem der Polizeigewahrsam des 39-jährigen Kevin T. am Samstag aufgehoben worden war, wurde er am Sonntag in die Psychiatrie eingewiesen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. In einem Trauermarsch gedachten hunderte Angehörige und Unterstützer des 26-jährigen afrikanischstämmigen Todesopfers.

Migrationskommissar Brunner will Frontex zur "zentralen EU-Abschiebeagentur" machen

EU-Migrationskommissar Magnus Brunner will die europäische Grenzschutzagentur Frontex zur "zentralen EU-Abschiebeagentur" machen. "Wir werden am Dienstag einen Gesetzesvorschlag präsentieren, um Frontex breiter und stärker aufzustellen", erklärte Brunner am Sonntag. "Wer kein Recht hat, in der EU zu bleiben, muss sie auch tatsächlich verlassen", fügte er hinzu. Die "europäische Migrationswende" werde "konsequent" fortgesetzt.

Erste Herbststürme sorgen für Schäden: Tausende Haushalte in Freiburg ohne Strom

Die ersten Herbststürme sind am Wochenende über Deutschland gezogen und haben für Schäden gesorgt. In Freiburg und Umgebung fiel am Sonntag aufgrund von Unwetterschäden in rund zehntausend Haushalten stundenlang der Strom aus, wie der Versorger Badenova mitteilte. Insbesondere im Westen des Landes meldeten die Feuerwehren Einsätze unter anderem wegen umgestürzter Bäume. Laut Wetterdienst drohten bis Sonntagabend lokale Sturmböen, an der Nordsee und in Höhenlagen Orkan.

60-Jähriger bei antisemitischem Angriff in Berlin verletzt

Ein Unbekannter soll einen Mann in Berlin-Schöneberg nach der Frage nach dessen jüdischer Identität beleidigt und niedergeschlagen haben. Der Staatsschutz ermittelt.

Textgröße ändern: