Deutsche Tageszeitung - Kokain-Großrazzia in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen - zwei Festnahmen

Kokain-Großrazzia in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen - zwei Festnahmen


Kokain-Großrazzia in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen - zwei Festnahmen
Kokain-Großrazzia in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen - zwei Festnahmen / Foto: © AFP/Archiv

Bei einer Großrazzia gegen Kokainhandel haben Ermittler in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen zwei Menschen festgenommen. Insgesamt wird in dem Komplex gegen zwölf Verdächtige ermittelt, wie die Polizei in Nienburg am Dienstag mitteilte. Seit August 2022 sollen die Verdächtigen im Alter zwischen 19 und 50 Jahren mehr als 400 Taten begangen haben.

Textgröße ändern:

Zu den 14 am Dienstag durchsuchten Objekten gehörten unter anderem eine Bar, ein Vereinsheim und mehrere Privathäuser. Dabei wurden unter anderem fünf Geldspielautomaten, mehr als 21.000 Euro Bargeld in szenetypischer Stückelung und vier verbotene Stichwaffen beschlagnahmt.

(W.Novokshonov--DTZ)

Empfohlen

Rassistischer Angriff in Pariser Vorstadt: Psychisch kranker Täter stand unter Drogen

Der Angreifer, der in zwei Pariser Vorstädten aus mutmaßlich rassistischen Motiven einen Menschen getötet und fünf weitere verletzt hat, leidet offenbar an Schizophrenie und stand während der Tat unter Drogeneinfluss. Nachdem der Polizeigewahrsam des 39-jährigen Kevin T. am Samstag aufgehoben worden war, wurde er am Sonntag in die Psychiatrie eingewiesen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. In einem Trauermarsch gedachten hunderte Angehörige und Unterstützer des 26-jährigen afrikanischstämmigen Todesopfers.

Migrationskommissar Brunner will Frontex zur "zentralen EU-Abschiebeagentur" machen

EU-Migrationskommissar Magnus Brunner will die europäische Grenzschutzagentur Frontex zur "zentralen EU-Abschiebeagentur" machen. "Wir werden am Dienstag einen Gesetzesvorschlag präsentieren, um Frontex breiter und stärker aufzustellen", erklärte Brunner am Sonntag. "Wer kein Recht hat, in der EU zu bleiben, muss sie auch tatsächlich verlassen", fügte er hinzu. Die "europäische Migrationswende" werde "konsequent" fortgesetzt.

Erste Herbststürme sorgen für Schäden: Tausende Haushalte in Freiburg ohne Strom

Die ersten Herbststürme sind am Wochenende über Deutschland gezogen und haben für Schäden gesorgt. In Freiburg und Umgebung fiel am Sonntag aufgrund von Unwetterschäden in rund zehntausend Haushalten stundenlang der Strom aus, wie der Versorger Badenova mitteilte. Insbesondere im Westen des Landes meldeten die Feuerwehren Einsätze unter anderem wegen umgestürzter Bäume. Laut Wetterdienst drohten bis Sonntagabend lokale Sturmböen, an der Nordsee und in Höhenlagen Orkan.

60-Jähriger bei antisemitischem Angriff in Berlin verletzt

Ein Unbekannter soll einen Mann in Berlin-Schöneberg nach der Frage nach dessen jüdischer Identität beleidigt und niedergeschlagen haben. Der Staatsschutz ermittelt.

Textgröße ändern: