Deutsche Tageszeitung - Kind in Berlin in Katzenbox aus Fenster geworfen: Mutter in Psychiatrie

Kind in Berlin in Katzenbox aus Fenster geworfen: Mutter in Psychiatrie


Kind in Berlin in Katzenbox aus Fenster geworfen: Mutter in Psychiatrie
Kind in Berlin in Katzenbox aus Fenster geworfen: Mutter in Psychiatrie / Foto: © AFP/Archiv

Die Mutter eines Kleinkinds, das am Montag aus einer Wohnung im dritten Stock eines Hauses in Berlin geworfen wurde, ist in die Psychiatrie eingewiesen worden. Es bestünden Anhaltspunkte für eine psychische Erkrankung der 40-jährigen, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Gegen sie werde wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Textgröße ändern:

Die Frau soll das 21 Monate alte Mädchen laut Staatsanwaltschaft in einer Katzenbox aus der Wohnung geworfen haben. Dabei wurde es schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Den Angaben der Ermittlungsbehörde zufolge hat die Mutter noch drei minderjährige Kinder, die nun ebenso wie das verletzte Kind in Obhut des Jugendamts sind. Ein fünftes Kind ist bereits volljährig.

Ein Zeuge hatte das verletzte Mädchen am Montagnachmittag unter einem Fenster des Mehrfamilienhauses im Stadtteil Altglienicke gefunden und die Rettungskräfte alarmiert. Diese fanden die Mutter in der Wohnung, gemeinsam mit einem neunjährigen Kind.

(L.Møller--DTZ)

Empfohlen

Herbststurm "Luise" sorgt für Zugausfälle und Feuerwehreinsätze

Der Herbststurm "Luise" hat am Freitag im Westen und Südwesten Deutschlands für Beeinträchtigungen im Bahnverkehr und zahlreiche Feuerwehreinsätze gesorgt. In Nastätten in Rheinland-Pfalz kippte auf einem Stadtfest ein Gestell um, dabei wurden ein 58-Jähriger und ein 72-Jähriger schwer verletzt. Beide wurde mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen, wie die Polizei in Koblenz mitteilte.

Zehntausende in Taiwan nach Durchzug von Taifun "Champi" ohne Strom

Hunderte Verletzte, entwurzelte Bäume, zehntausende Haushalte ohne Strom: Der Taifun "Champi" ist über Taiwan hinweggefegt und hat dabei erhebliche Schäden in dem Inselstaat angerichtet. Zahlreiche Einsatzkräfte arbeiteten nach Angaben der Behörden am Samstag daran, die Stromversorgung für rund 56.000 Haushalte wiederherzustellen. Seit Donnerstag, als die ersten Warnungen vor dem Taifun ausgegeben wurden, kam ein Mensch ums Leben und etwa 500 weitere wurden verletzt.

Nach tödlichem Angriff auf Soldaten: Netanjahu droht Großoffensive im Westjordanland an

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat nach dem Tod von zwei Soldaten bei einem Angriff bewaffneter Palästinenser im besetzten Westjordanland eine großangelegte Militäroffensive angekündigt. Vier Tage vor der Parlamentswahl in Israel ordnete Netanjahu am Freitag eine "vollständige Abriegelung" des Palästinensergebiets an. Er stellte zudem eine Militäroffensive in Aussicht, wie es sie seit dem Sechstagekrieg im Jahr 1967 nicht gegeben habe.

Medienbericht: Weitere Anklage im Fall Wirecard

Im Wirecard-Skandal hat die Staatsanwaltschaft München I einem Medienbericht zufolge eine weitere Anklage erhoben. Wie das Nachrichtenmagazin "Spiegel" am Freitag berichtete, handelt es sich dabei um eine frühere Mitarbeiterin, die von Dezember 2019 bis zur Wirecard-Insolvenz im Juni 2020 im Zuständigkeitsbereich von Vorstand Jan Marsalek arbeitete. Zuvor war sie demnach in der Konzernbuchhaltung beschäftigt.

Textgröße ändern: