Deutsche Tageszeitung - 19-Jährigen auf offener Straße erstochen: Haftstrafen in Köln

19-Jährigen auf offener Straße erstochen: Haftstrafen in Köln


19-Jährigen auf offener Straße erstochen: Haftstrafen in Köln
19-Jährigen auf offener Straße erstochen: Haftstrafen in Köln / Foto: © AFP/Archiv

Nach einem tödlichen Gewaltverbrechen an einem 19-Jährigen im nordrhein-westfälischen Radevormwald hat das Landgericht Köln zwei Angeklagte zu mehrjährigen Freiheitsstrafen verurteilt. Ein 20-jähriger Angeklagter wurde nach Angaben einer Gerichtssprecherin vom Mittwoch wegen Totschlags zu einer Jugendstrafe von siebeneinhalb Jahren verurteilt. Der zweite Angeklagte im Alter von 23 Jahren wurde wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung zu sechs Jahren Haft verurteilt.

Textgröße ändern:

Die Angeklagten sollen Ende August 2023 in der Innenstadt von Radevormwald mit dem späteren Todesopfer in Streit geraten sein. Die Hintergründe waren unklar. Das Opfer soll zunächst weggelaufen sein. Die Angeklagten hätten ihn jedoch eingeholt und zu Fall gebracht.

Einer der Angeklagten soll den Mann dann festgehalten haben, während der andere ihn mit einem Messer schwer verletzte. Rettungskräfte konnten dem jungen Mann laut früheren Polizeiangaben nicht mehr helfen. Er starb trotz Wiederbelebungsversuchen noch am Fundort.

(O.Tatarinov--DTZ)

Empfohlen

Herbststurm "Luise" sorgt für Zugausfälle und Feuerwehreinsätze

Der Herbststurm "Luise" hat am Freitag im Westen und Südwesten Deutschlands für Beeinträchtigungen im Bahnverkehr und zahlreiche Feuerwehreinsätze gesorgt. In Nastätten in Rheinland-Pfalz kippte auf einem Stadtfest ein Gestell um, dabei wurden ein 58-Jähriger und ein 72-Jähriger schwer verletzt. Beide wurde mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen, wie die Polizei in Koblenz mitteilte.

Zehntausende in Taiwan nach Durchzug von Taifun "Champi" ohne Strom

Hunderte Verletzte, entwurzelte Bäume, zehntausende Haushalte ohne Strom: Der Taifun "Champi" ist über Taiwan hinweggefegt und hat dabei erhebliche Schäden in dem Inselstaat angerichtet. Zahlreiche Einsatzkräfte arbeiteten nach Angaben der Behörden am Samstag daran, die Stromversorgung für rund 56.000 Haushalte wiederherzustellen. Seit Donnerstag, als die ersten Warnungen vor dem Taifun ausgegeben wurden, kam ein Mensch ums Leben und etwa 500 weitere wurden verletzt.

Nach tödlichem Angriff auf Soldaten: Netanjahu droht Großoffensive im Westjordanland an

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat nach dem Tod von zwei Soldaten bei einem Angriff bewaffneter Palästinenser im besetzten Westjordanland eine großangelegte Militäroffensive angekündigt. Vier Tage vor der Parlamentswahl in Israel ordnete Netanjahu am Freitag eine "vollständige Abriegelung" des Palästinensergebiets an. Er stellte zudem eine Militäroffensive in Aussicht, wie es sie seit dem Sechstagekrieg im Jahr 1967 nicht gegeben habe.

Medienbericht: Weitere Anklage im Fall Wirecard

Im Wirecard-Skandal hat die Staatsanwaltschaft München I einem Medienbericht zufolge eine weitere Anklage erhoben. Wie das Nachrichtenmagazin "Spiegel" am Freitag berichtete, handelt es sich dabei um eine frühere Mitarbeiterin, die von Dezember 2019 bis zur Wirecard-Insolvenz im Juni 2020 im Zuständigkeitsbereich von Vorstand Jan Marsalek arbeitete. Zuvor war sie demnach in der Konzernbuchhaltung beschäftigt.

Textgröße ändern: