Deutsche Tageszeitung - 170 Goldmünzen und 16 Goldbarren in Reisegepäck am Hamburger Flughafen entdeckt

170 Goldmünzen und 16 Goldbarren in Reisegepäck am Hamburger Flughafen entdeckt


170 Goldmünzen und 16 Goldbarren in Reisegepäck am Hamburger Flughafen entdeckt
170 Goldmünzen und 16 Goldbarren in Reisegepäck am Hamburger Flughafen entdeckt / Foto: © AFP/Archiv

Mit 170 Goldmünzen und 16 Goldbarren im Gepäck ist eine Reisende am Hamburger Flughafen aufgegriffen worden. Die 55-Jährige wurde nach der Sicherheitskontrolle vor ihrem Flug nach Kanada erneut durch den Zoll kontrolliert, wie das Hauptzollamt Itzehoe am Montag mitteilte. Dabei fanden Einsatzkräfte das Gold im Wert von mehr als 260.000 Euro.

Textgröße ändern:

Die Frau gab an, schon seit Jahren in Kanada zu leben. Sie habe ihr deutsches Bankschließfach aufgelöst und wolle das darin befindliche Gold mit nach Kanada nehmen. Gegen die Frau wird nun ermittelt. Als Sicherheitsleistung, die laut Zoll üblicherweise in bar oder mit EC-Karte bezahlt wird, hinterlegte sie zwölf Goldmünzen. Der Vorfall ereignete sich bereits am 22. Juni.

Wer Barmittel in Höhe von 10.000 Euro oder mehr aus der Europäischen Union ausführt, muss diese beim Zoll anmelden. Dies gilt auch für sogenanntes Anlagegold. Ein Verstoß kann mit einem Bußgeld bis zu einer Million Euro geahndet werden.

(P.Tomczyk--DTZ)

Empfohlen

Zehntausende in Taiwan nach Durchzug von Taifun "Champi" ohne Strom

Hunderte Verletzte, entwurzelte Bäume, zehntausende Haushalte ohne Strom: Der Taifun "Champi" ist über Taiwan hinweggefegt und hat dabei erhebliche Schäden in dem Inselstaat angerichtet. Zahlreiche Einsatzkräfte arbeiteten nach Angaben der Behörden am Samstag daran, die Stromversorgung für rund 56.000 Haushalte wiederherzustellen. Seit Donnerstag, als die ersten Warnungen vor dem Taifun ausgegeben wurden, kam ein Mensch ums Leben und etwa 500 weitere wurden verletzt.

Nach tödlichem Angriff auf Soldaten: Netanjahu droht Großoffensive im Westjordanland an

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat nach dem Tod von zwei Soldaten bei einem Angriff bewaffneter Palästinenser im besetzten Westjordanland eine großangelegte Militäroffensive angekündigt. Vier Tage vor der Parlamentswahl in Israel ordnete Netanjahu am Freitag eine "vollständige Abriegelung" des Palästinensergebiets an. Er stellte zudem eine Militäroffensive in Aussicht, wie es sie seit dem Sechstagekrieg im Jahr 1967 nicht gegeben habe.

Medienbericht: Weitere Anklage im Fall Wirecard

Im Wirecard-Skandal hat die Staatsanwaltschaft München I einem Medienbericht zufolge eine weitere Anklage erhoben. Wie das Nachrichtenmagazin "Spiegel" am Freitag berichtete, handelt es sich dabei um eine frühere Mitarbeiterin, die von Dezember 2019 bis zur Wirecard-Insolvenz im Juni 2020 im Zuständigkeitsbereich von Vorstand Jan Marsalek arbeitete. Zuvor war sie demnach in der Konzernbuchhaltung beschäftigt.

Viele Opfer nach Einsturz von mehrstöckigem Gebäude in Nairobi befürchtet

Nach dem Einsturz eines im Bau befindlichen mehrstöckigen Gebäudes in Kenias Hauptstadt Nairobi werden mehrere Todesopfer befürchtet. Das Unglück habe sich am Freitag in dem Stadtteil Eastleigh ereignet, teilte das Rote Kreuz im Onlinedienst X mit. Örtliche Medien berichteten von möglichen Opfern unter den Trümmern. Auf Bildern vom Unglücksort war eine große Menschenmenge zu sehen. Örtlichen Medien zufolge kam es nach dem Einsturz zu Plünderungen.

Textgröße ändern: