Deutsche Tageszeitung - Schüsse aus vorbeifahrendem Auto: Zwei Schwerverletzte in Zingst an der Ostsee

Schüsse aus vorbeifahrendem Auto: Zwei Schwerverletzte in Zingst an der Ostsee


Schüsse aus vorbeifahrendem Auto: Zwei Schwerverletzte in Zingst an der Ostsee
Schüsse aus vorbeifahrendem Auto: Zwei Schwerverletzte in Zingst an der Ostsee / Foto: © AFP/Archiv

In Zingst an der Ostsee in Mecklenburg-Vorpommern sind zwei Männer durch Schüsse schwer verletzt worden. Ersten Ermittlungen zufolge wurden die Schüsse aus einem vorbeifahrenden Auto heraus abgegeben, wie die Polizei Stralsund am Freitag mitteilte. Demnach wurde am frühen Freitagmorgen, kurz nach Mitternacht, auf eine kleine Gruppe von Menschen geschossen.

Textgröße ändern:

Bei den beiden Verletzten handelt es sich um einen 24- und einen 25-Jährigen. Die Verletzungen des 25-Jährigen sind nach Polizeiangaben lebensbedrohlich. Beide Männer kamen ins Krankenhaus. Polizei und Staatsanwaltschaft nahmen Ermittlungen auf. Am Tatort waren mehrere Polizeistreifen, die Wasserschutzpolizei, die Rechtsmedizin und die Feuerwehr im Einsatz.

(W.Budayev--DTZ)

Empfohlen

Ein Toter bei Schüssen nahe Paris - Anti-Terror-Staatsanwaltschaft übernimmt Ermittlungen

Nach einem Schusswaffenvorfall auf offener Straße in einer Stadt bei Paris mit einem Todesopfer hat die französische Anti-Terror-Staatsanwaltschaft die Ermittlungen übernommen. Sie habe ein Ermittlungsverfahren wegen "Mordes im Zusammenhang mit einer terroristischen Vereinigung" eingeleitet, teilte die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Die Tat sei zudem "aufgrund der tatsächlichen oder vermeintlichen Zugehörigkeit zu einer angeblichen Rasse, Ethnie, Nation oder bestimmten Religion begangen" worden, teilten die Staatsanwaltschaft weiter mit.

Geplanter Überfall in Bochum: Urteil gegen "Ausbrecherkönig" vor Brüsseler Gericht verschoben

Im Prozess gegen den als "Ausbrecherkönig" bekannten Kriminellen Antonio Ferrara wegen eines geplanten Raubüberfalls in Bochum ist die für Freitag geplante Urteilsverkündung kurzfristig verschoben worden. Das Brüsseler Gericht teilte ohne Angaben von Gründen mit, es werde seine Entscheidung erst am 5. November verkünden. Die Staatsanwaltschaft hat 18 Jahre Haft für Ferrara gefordert, der in Frankreich wegen mehrerer Raubüberfälle und versuchten Mordes sowie wegen zweier Gefängnisausbrüche bereits zu Gefängnisstrafen verurteilt worden war.

Nach Festnahme in Brandenburg: Mutmaßlicher Russland-Spion in Untersuchungshaft

Der am Donnerstag in Brandenburg gefasste mutmaßliche Russland-Spion sitzt nun in Untersuchungshaft. Ein Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs habe den Haftbefehl gegen den ukrainischen Staatsangehörigen Vadym Y. in Vollzug gesetzt, teilte die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe am Freitag mit.

Sieben Festnahmen bei Razzia wegen gefälschter Sprachzertifikate

In einem großen Ermittlungskomplex zu gefälschten Sprachzertifikaten haben bayerische Ermittler sieben weitere Menschen festgenommen. Bei einer Razzia in über 30 Objekten in Nordrhein-Westfalen und München seien am Mittwoch sechs Haftbefehle vollstreckt worden, am Donnerstag dann ein siebter, teilten das Polizeipräsidium Unterfranken und die Staatsanwaltschaft Aschaffenburg am Freitag mit. Die Ermittlungen in der Sache laufen schon länger, es gibt um die 50 Tatverdächtige.

Textgröße ändern: