Deutsche Tageszeitung - Streit unter Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen: 14-Jähriger außer Lebensgefahr

Streit unter Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen: 14-Jähriger außer Lebensgefahr


Streit unter Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen: 14-Jähriger außer Lebensgefahr
Streit unter Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen: 14-Jähriger außer Lebensgefahr / Foto: © AFP/Archiv

Ein bei einem Streit unter Jugendlichen in Geseke in Nordrhein-Westfalen durch Messerstiche schwerverletzter 14-Jähriger schwebt nicht mehr in Lebensgefahr. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag in Dortmund und Paderborn mit. Bei dem mutmaßlichen Täter handelte es sich demnach um einen noch nicht strafmündigen 13-Jährigen. Er wurde vom Jugendamt in Obhut genommen und kam in eine geschlossene psychiatrische Einrichtung.

Textgröße ändern:

Die Auseinandersetzung unter den annähernd Gleichaltrigen ereignete sich laut Ermittlern am frühen Mittwochabend. Anlass für den Messerangriff war demnach "ein nichtiger Streit unter Jugendlichen". Der Verdächtige sei der Polizei wegen Gewaltkriminalität bereits "hinreichend" bekannt, hieß es weiter. Er wurde kurz nach der Tat von Polizisten gefasst, der verletzte 14-Jährige schwebte zunächst in Lebensgefahr. Gegen den mutmaßlichen Täter ermittelt nun eine Mordkommission wegen eines versuchten Tötungsdelikts.

(M.Dorokhin--DTZ)

Empfohlen

Tödlicher Angriff in Baden-Württemberg: 36-Jähriger vorläufig in Psychiatrie

Ein 36-Jähriger soll in Baden-Württemberg seine Schwester getötet haben. Der Mann wurde vorläufig in einer Psychiatrie untergebracht, wie die Polizei Ludwigsburg und die Staatsanwaltschaft Heilbronn am Freitag mitteilten. Demnach wohnte der Mann mit seiner Schwester in einem Haus in Löchgau. Aus unklarer Ursache soll er sie in der Nacht zum Sonntag angegriffen und schwer verletzt haben.

Geplanter Überfall in Bochum: Brüsseler Gericht verschiebt Urteil gegen "Ausbrecherkönig"

Im Verfahren gegen den als "Ausbrecherkönig" bekannten Kriminellen Antonio Ferrara wegen eines geplanten Raubüberfalls in Bochum ist die für Freitag geplante Urteilsverkündung verschoben worden. Das Brüsseler Gericht teilte mit, es werde seine Entscheidung erst am 5. November verkünden. Einen Grund für die Verschiebung nannte der vorsitzende Richter nicht. Die im September abgeschlossene Gerichtsverhandlung war von der wiederholten Diskussion über Verfahrensfragen und Beschwerden der Verteidigung geprägt gewesen.

Geplanter Überfall in Bochum: Gericht verkündet Urteil gegen "Ausbrecherkönig"

In Brüssel wird am Freitag das Urteil gegen den in Frankreich als "Ausbrecherkönig" bekannten Kriminellen Antonio Ferrara erwartet (ab 09.00 Uhr). Ferrara wird in diesem Fall konkret vorgeworfen, zusammen mit mehreren Komplizen einen Raubüberfall auf ein Werttransportunternehmen in Bochum geplant zu haben. Die belgische Staatsanwaltschaft fordert 18 Jahre Haft. Der 53-Jährige ist zusammen mit neun weiteren Verdächtigen angeklagt.

Staatsmedien: Mindestens 16 Tote und 32 Verletzte bei Erdbeben in Tibet

Bei einem schweren Erdbeben in der autonomen Region Tibet in China sind nach Angaben chinesischer Staatsmedien mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben des Sender CCTV vom Freitag wurden weitere 46 Menschen bei dem Beben der Stärke 7,0 verletzt, mehr als 300 Häuser stürzten ein oder wurden beschädigt. Die Nachrichtenagentur Xinhua meldete, die Rettungsarbeiten dauerten an, das Ausmaß der Schäden werde weiter ausgewertet.

Textgröße ändern: