Deutsche Tageszeitung - Saarländerin verliert durch Onlinebetrug mehrere hunderttausend Euro

Saarländerin verliert durch Onlinebetrug mehrere hunderttausend Euro


Saarländerin verliert durch Onlinebetrug mehrere hunderttausend Euro
Saarländerin verliert durch Onlinebetrug mehrere hunderttausend Euro / Foto: © AFP/Archiv

Eine Saarländerin hat durch Onlinebetrug mehrere hunderttausend Euro verloren. Die Frau wurde Opfer einer ausgefeilten Betrugsmasche mit Trading-Plattformen, wie das Landespolizeipräsidium am Freitag mitteilte. Demnach war die über 40-jährige Frau durch Onlinewerbung auf eine vermeintlich lukrative Plattform aufmerksam geworden. Zwischen März und Juli zahlte sie zunächst nur kleinere Beträge ein.

Textgröße ändern:

Später zahlte sie laut Ermittlern wegen angeblich fälliger Steuern und Gebühren für die angekündigte Auszahlung allerdings teilweise sechsstellige Beträge auf ein Kryptokonto ein. Von diesem Konto wurde das virtuelle Geld auf ein Konto der Betrüger überwiesen. Eine Gewinnauszahlung gab es nie.

Die Schadenshöhe bezifferten die Polizei auf mehrere hunderttausend Euro, genauere Angaben dazu machten sie nicht. Die Beamten warnten erneut vor derartigen Betrugsmaschen und rieten unter anderem dazu, sich nicht von hohen Gewinnversprechen blenden zu lassen.

(W.Novokshonov--DTZ)

Empfohlen

Tödlicher Angriff in Baden-Württemberg: 36-Jähriger vorläufig in Psychiatrie

Ein 36-Jähriger soll in Baden-Württemberg seine Schwester getötet haben. Der Mann wurde vorläufig in einer Psychiatrie untergebracht, wie die Polizei Ludwigsburg und die Staatsanwaltschaft Heilbronn am Freitag mitteilten. Demnach wohnte der Mann mit seiner Schwester in einem Haus in Löchgau. Aus unklarer Ursache soll er sie in der Nacht zum Sonntag angegriffen und schwer verletzt haben.

Geplanter Überfall in Bochum: Brüsseler Gericht verschiebt Urteil gegen "Ausbrecherkönig"

Im Verfahren gegen den als "Ausbrecherkönig" bekannten Kriminellen Antonio Ferrara wegen eines geplanten Raubüberfalls in Bochum ist die für Freitag geplante Urteilsverkündung verschoben worden. Das Brüsseler Gericht teilte mit, es werde seine Entscheidung erst am 5. November verkünden. Einen Grund für die Verschiebung nannte der vorsitzende Richter nicht. Die im September abgeschlossene Gerichtsverhandlung war von der wiederholten Diskussion über Verfahrensfragen und Beschwerden der Verteidigung geprägt gewesen.

Geplanter Überfall in Bochum: Gericht verkündet Urteil gegen "Ausbrecherkönig"

In Brüssel wird am Freitag das Urteil gegen den in Frankreich als "Ausbrecherkönig" bekannten Kriminellen Antonio Ferrara erwartet (ab 09.00 Uhr). Ferrara wird in diesem Fall konkret vorgeworfen, zusammen mit mehreren Komplizen einen Raubüberfall auf ein Werttransportunternehmen in Bochum geplant zu haben. Die belgische Staatsanwaltschaft fordert 18 Jahre Haft. Der 53-Jährige ist zusammen mit neun weiteren Verdächtigen angeklagt.

Staatsmedien: Mindestens 16 Tote und 32 Verletzte bei Erdbeben in Tibet

Bei einem schweren Erdbeben in der autonomen Region Tibet in China sind nach Angaben chinesischer Staatsmedien mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben des Sender CCTV vom Freitag wurden weitere 46 Menschen bei dem Beben der Stärke 7,0 verletzt, mehr als 300 Häuser stürzten ein oder wurden beschädigt. Die Nachrichtenagentur Xinhua meldete, die Rettungsarbeiten dauerten an, das Ausmaß der Schäden werde weiter ausgewertet.

Textgröße ändern: