Deutsche Tageszeitung - Bauarbeiter in München von einstürzendem Gerüst erschlagen - drei Verletzte

Bauarbeiter in München von einstürzendem Gerüst erschlagen - drei Verletzte


Bauarbeiter in München von einstürzendem Gerüst erschlagen - drei Verletzte
Bauarbeiter in München von einstürzendem Gerüst erschlagen - drei Verletzte / Foto: © AFP/Archiv

Ein Bauarbeiter ist auf einer Großbaustelle in München von einem einstürzenden Gerüst erschlagen worden. Er wurde unter den Bauteilen eingeklemmt und starb noch an der Unfallstelle, wie die Polizei in der bayerischen Landeshauptstadt am Freitag mitteilte. Drei weitere Bauarbeiter wurden verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Textgröße ändern:

Das Gerüst stürzte am Donnerstagnachmittag auf einer Baustelle im Stadtteil Milbertshofen ein. Es war für den Bau eines Aufzugschachts aufgestellt worden und etwa 40 Meter hoch. Zum Unfallzeitpunkt waren vier Gerüstbauer und ein Bautechniker auf unterschiedlichen Ebenen mit Arbeiten beschäftigt.

Als das Gerüst zusammenbrach, konnten sich vier von ihnen noch rechtzeitig retten. Zwei von ihnen wurden leicht bis mittelschwer verletzt. Sie kamen zusammen mit einem weiteren Gerüstbauer in ein Krankenhaus. Ein Arbeiter wurde durch die Last des Gerüsts tödlich eingeklemmt.

Mehrere Kollegen mussten anschließend von einem Kriseninterventionsteam betreut werden. Die Bergung der Leiche war für Freitag geplant. Zunächst musste der Bauschacht abgesichert und gestützt werden. Wie es zu dem Unglück kam, war zunächst unklar.

(L.Svenson--DTZ)

Empfohlen

Geplanter Überfall in Bochum: Gericht verkündet Urteil gegen "Ausbrecherkönig"

In Brüssel wird am Freitag das Urteil gegen den in Frankreich als "Ausbrecherkönig" bekannten Kriminellen Antonio Ferrara erwartet (ab 09.00 Uhr). Ferrara wird in diesem Fall konkret vorgeworfen, zusammen mit mehreren Komplizen einen Raubüberfall auf ein Werttransportunternehmen in Bochum geplant zu haben. Die belgische Staatsanwaltschaft fordert 18 Jahre Haft. Der 53-Jährige ist zusammen mit neun weiteren Verdächtigen angeklagt.

Staatsmedien: Mindestens 16 Tote und 32 Verletzte bei Erdbeben in Tibet

Bei einem schweren Erdbeben in der autonomen Region Tibet in China sind nach Angaben chinesischer Staatsmedien mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben des Sender CCTV vom Freitag wurden weitere 46 Menschen bei dem Beben der Stärke 7,0 verletzt, mehr als 300 Häuser stürzten ein oder wurden beschädigt. Die Nachrichtenagentur Xinhua meldete, die Rettungsarbeiten dauerten an, das Ausmaß der Schäden werde weiter ausgewertet.

Xinhua: Mindestens 16 Tote und 32 Verletzte bei Erdbeben in Tibet

Bei dem schweren Erdbeben in der autonomen Region Tibet in China sind nach jüngsten offiziellen Angaben mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag (Ortszeit) unter Berufung auf örtliche Behörden berichtete, wurden weitere 32 Menschen bei dem Beben der Stärke 7,0 verletzt, mehr als 300 Häuser stürzten ein. Die Rettungsarbeiten dauerten demnach an, das Ausmaß der Schäden werde weiter ausgewertet.

"Rückkehr zur Ruhe": Demonstrationsverbote und weitere Einschränkungen in Frankreich

Mit Demonstrationsverboten und der Einschränkung geplanter Proteste am Samstag will Frankreich Ausschreitungen wie am vergangenen Wochenende verhindern. Oberstes Ziel sei eine "Rückkehr zur Ruhe", sagte Präsident Emmanuel Macron am Donnerstag. Er kündigte neue Ausgangssperren an; zudem dürften nur von Gewerkschaften organisierte Kundgebungen stattfinden, sagte er. Die Gelbwesten-Bewegung, die zu den Organisatoren der Proteste zählt, kündigte ihren Widerstand an. In Paris bleiben der Louvre und andere Museen am Samstag geschlossen.

Textgröße ändern: