Deutsche Tageszeitung - Mann springt auf Flucht vor Polizei in Mosel - und will nicht mehr herauskommen

Mann springt auf Flucht vor Polizei in Mosel - und will nicht mehr herauskommen


Mann springt auf Flucht vor Polizei in Mosel - und will nicht mehr herauskommen
Mann springt auf Flucht vor Polizei in Mosel - und will nicht mehr herauskommen / Foto: © AFP/Archiv

Ein Autofahrer ist bei Cochem in Rheinland-Pfalz auf der Flucht vor der Polizei in die Mosel gesprungen - und hat sich fast 45 Minuten lang geweigert, den Fluss wieder zu verlassen. Erst danach habe der auf beiden Seiten von Beamten erwartete 41-Jährige "die Ausweglosigkeit der Situation" erkannt, teilte die Polizei in Cochem am Mittwochmorgen mit. Er ließ sich von Feuerwehrleuten retten.

Textgröße ändern:

Der Mann hatte sich zuvor in der Nacht auf Mittwoch einer Verkehrskontrolle auf einer Bundesstraße bei Cochem entzogen und war mit seinem Auto vor einer Polizeistreife geflüchtet. Nach Angaben der Polizei wurde er allerdings schon wenig später gestellt. Er verließ demnach sein Fahrzeug und sprang in die Mosel, um schwimmend die andere Seite zu erreichen. Weil auch dort bereits Beamte auf ihn warteten, blieb er dann jedoch beinahe 45 Minuten im Wasser.

Erst dann habe er freiwillig aufgegeben und die lebensgefährliche Situation beendet, teilten die Beamten weiter mit. Der Mann ließ sich von inzwischen zur Absicherung bereitstehenden Wasserrettern der Feuerwehr aus dem Wasser holen und kontrollieren. Laut Polizei ist er als fahruntauglich eingestuft. Dies dürfte vermutlich auch der Grund für seinen Fluchtversuch gewesen sein, erklärten die Beamten. Sein Motiv werde derzeit aber noch weiter ermittelt.

(M.Dorokhin--DTZ)

Empfohlen

Geplanter Überfall in Bochum: Gericht verkündet Urteil gegen "Ausbrecherkönig"

In Brüssel wird am Freitag das Urteil gegen den in Frankreich als "Ausbrecherkönig" bekannten Kriminellen Antonio Ferrara erwartet (ab 09.00 Uhr). Ferrara wird in diesem Fall konkret vorgeworfen, zusammen mit mehreren Komplizen einen Raubüberfall auf ein Werttransportunternehmen in Bochum geplant zu haben. Die belgische Staatsanwaltschaft fordert 18 Jahre Haft. Der 53-Jährige ist zusammen mit neun weiteren Verdächtigen angeklagt.

Staatsmedien: Mindestens 16 Tote und 32 Verletzte bei Erdbeben in Tibet

Bei einem schweren Erdbeben in der autonomen Region Tibet in China sind nach Angaben chinesischer Staatsmedien mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben des Sender CCTV vom Freitag wurden weitere 46 Menschen bei dem Beben der Stärke 7,0 verletzt, mehr als 300 Häuser stürzten ein oder wurden beschädigt. Die Nachrichtenagentur Xinhua meldete, die Rettungsarbeiten dauerten an, das Ausmaß der Schäden werde weiter ausgewertet.

Xinhua: Mindestens 16 Tote und 32 Verletzte bei Erdbeben in Tibet

Bei dem schweren Erdbeben in der autonomen Region Tibet in China sind nach jüngsten offiziellen Angaben mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag (Ortszeit) unter Berufung auf örtliche Behörden berichtete, wurden weitere 32 Menschen bei dem Beben der Stärke 7,0 verletzt, mehr als 300 Häuser stürzten ein. Die Rettungsarbeiten dauerten demnach an, das Ausmaß der Schäden werde weiter ausgewertet.

"Rückkehr zur Ruhe": Demonstrationsverbote und weitere Einschränkungen in Frankreich

Mit Demonstrationsverboten und der Einschränkung geplanter Proteste am Samstag will Frankreich Ausschreitungen wie am vergangenen Wochenende verhindern. Oberstes Ziel sei eine "Rückkehr zur Ruhe", sagte Präsident Emmanuel Macron am Donnerstag. Er kündigte neue Ausgangssperren an; zudem dürften nur von Gewerkschaften organisierte Kundgebungen stattfinden, sagte er. Die Gelbwesten-Bewegung, die zu den Organisatoren der Proteste zählt, kündigte ihren Widerstand an. In Paris bleiben der Louvre und andere Museen am Samstag geschlossen.

Textgröße ändern: