Deutsche Tageszeitung - Autobrand mit toter Frau in Nordrhein-Westfalen: Ermittler gehen von Unglück aus

Autobrand mit toter Frau in Nordrhein-Westfalen: Ermittler gehen von Unglück aus


Autobrand mit toter Frau in Nordrhein-Westfalen: Ermittler gehen von Unglück aus
Autobrand mit toter Frau in Nordrhein-Westfalen: Ermittler gehen von Unglück aus / Foto: © AFP/Archiv

Nach dem Fund einer toten Frau in einem ausgebrannten Auto an einer Tankstelle im nordrhein-westfälischen Gütersloh gehen die Ermittler von einem Unglücksfall aus. Die Obduktion der toten Frau ergab am Freitag keine Hinweise auf eine Gewalteinwirkung, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Bielefeld mitteilten. Ebenso wenig ergaben sich bislang Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung.

Textgröße ändern:

Die Feuerwehr war in der Nacht zu Donnerstag zu dem brennenden Auto alarmiert worden. Der 35-jährige Fahrer des Wagens wurde in der Nähe mit schweren Brandverletzungen gefunden. Bei den Löscharbeiten wurde dann die tote Frau auf dem Beifahrersitz entdeckt.

Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich bei der toten Frau um die 28-jährige Ehefrau des 35-Jährigen handelt. Eine molekulargenetische Prüfung zur genauen Identifikation wurde in Auftrag gegeben. Der 35-Jährige konnte aufgrund seines Gesundheitszustands bislang nicht vernommen werden.

(A.Stefanowych--DTZ)

Empfohlen

PHP-Sicherheitslücke: BSI rät zur "umgehenden" Installation von Sicherheitsupdate

Nach dem Bekanntwerden einer gravierenden Sicherheitslücke in der Web-Programmiersprache PHP haben Regierungsbehörden und Unternehmen weltweit zahlreiche Internetseiten vorsorglich abgeschaltet. In Europa waren am Mittwoch unter anderem Websites in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Belgien betroffen. Der US-Geheimdienst National Security Agency (NSA) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn hatten wegen der Gefahr von Cyberangriffen dringend zu diesem Schritt geraten. Zudem rieten sie zur "umgehenden" Installation eines Sicherheitsupdates. BSI-Vizepräsident Thomas Caspers warnte auch Nutzer vor kompromittierten Websites.

Ungarische Staatsanwaltschaft nimmt Ex-Zentralbankchef und Orbán-Vertrauten fest

In einem der spektakulärsten Korruptionsfälle des Landes hat die ungarische Staatsanwaltschaft den früheren Zentralbankchef György Matolcsy festnehmen lassen. Dem ehemals engen Vertrauten von Ex-Regierungschef Viktor Orban sowie weiteren Beschuldigten werde unter anderem Wirtschaftsbetrug vorgeworfen, teilte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Die Beschuldigten seien vernommen worden und befänden sich in Gewahrsam. Matolcsys Anwalt Pal Batki bestätigte eine Festnahme wegen Wirtschaftsbetrugs und Urkundenfälschung, machte jedoch keine weiteren Angaben.

Urteil: 17-Jähriger mit Einkommen muss zu hohen Unterhaltsvorschuss zurückzahlen

Ein junger Mann aus Thüringen muss etwa 300 Euro Unterhaltsvorschuss zurückzahlen, weil er in dem Monat bereits selbst Geld verdiente. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig wies am Mittwoch seine Klage gegen die Stadt Gera ab. Der Kläger war im maßgeblichen Monat noch 17 Jahre alt. (Az. 5 C 6.25)

Frau in Baden-Württemberg in Kopf geschossen: Lebenslange Haft wegen Mordes

Weil er seine Frau mit einem Schuss in den Kopf getötet haben soll, ist ein 38-Jähriger zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht im baden-württembergischen Ellwangen sprach ihn am Mittwoch wegen Mordes schuldig, wie ein Gerichtssprecher mitteilte.

Textgröße ändern: