Deutsche Tageszeitung - Mord aus Habgier: Prozessbeginn gegen Krankenschwester in Regensburg

Mord aus Habgier: Prozessbeginn gegen Krankenschwester in Regensburg


Mord aus Habgier: Prozessbeginn gegen Krankenschwester in Regensburg
Mord aus Habgier: Prozessbeginn gegen Krankenschwester in Regensburg / Foto: © AFP/Archiv

Vor dem Landgericht im bayerischen Regensburg hat am Mittwoch ein Mordprozess gegen eine Krankenschwester begonnen. Die Frau soll ihren Patientinnen zur Betäubung ein Beruhigungsmittel gegeben haben, um deren Schmuck stehlen zu können. Eine 65 Jahre alte Frau starb wenige Tage nach der Medikamentengabe, ohne noch einmal das Bewusstsein zu erlangen.

Textgröße ändern:

Die Staatsanwaltschaft wirft der aus den Philippinen stammenden Angeklagten Mord in Tateinheit mit Raub mit Todesfolge, versuchten Mord in fünf Fällen sowie weitere Raub- und Körperverletzungsdelikte vor. Im Fall einer Verurteilung droht ihr eine lebenslange Haft.

Nach Überzeugung der Anklage ist das Tatmotiv der Krankenschwester Habgier. Sie soll den betäubten Patientinnen ihren Schmuck - darunter in drei Fällen den Ehering - gestohlen haben, um ihn zu verkaufen.

(S.A.Dudajev--DTZ)

Empfohlen

Ungarische Staatsanwaltschaft nimmt Ex-Zentralbankchef und Orbán-Vertrauten fest

In einem der spektakulärsten Korruptionsfälle des Landes hat die ungarische Staatsanwaltschaft den früheren Zentralbankchef György Matolcsy festnehmen lassen. Dem ehemals engen Vertrauten von Ex-Regierungschef Viktor Orban sowie weiteren Beschuldigten werde unter anderem Wirtschaftsbetrug vorgeworfen, teilte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Die Beschuldigten seien vernommen worden und befänden sich in Gewahrsam. Matolcsys Anwalt Pal Batki bestätigte eine Festnahme wegen Wirtschaftsbetrugs und Urkundenfälschung, machte jedoch keine weiteren Angaben.

Urteil: 17-Jähriger mit Einkommen muss zu hohen Unterhaltsvorschuss zurückzahlen

Ein junger Mann aus Thüringen muss etwa 300 Euro Unterhaltsvorschuss zurückzahlen, weil er in dem Monat bereits selbst Geld verdiente. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig wies am Mittwoch seine Klage gegen die Stadt Gera ab. Der Kläger war im maßgeblichen Monat noch 17 Jahre alt. (Az. 5 C 6.25)

Frau in Baden-Württemberg in Kopf geschossen: Lebenslange Haft wegen Mordes

Weil er seine Frau mit einem Schuss in den Kopf getötet haben soll, ist ein 38-Jähriger zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht im baden-württembergischen Ellwangen sprach ihn am Mittwoch wegen Mordes schuldig, wie ein Gerichtssprecher mitteilte.

NS-Parolen in sozialen Netzwerken: Zweieinhalb Jahre Haft in Rheinland-Pfalz

Wegen der Verwendung von NS-Parolen im Zusammenhang mit israelfeindlichen Beiträgen in sozialen Medien ist ein 27-Jähriger in Rheinland-Pfalz zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht in Koblenz sprach ihn am Mittwoch unter anderem wegen Volksverhetzung in fünf Fällen und dem Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen schuldig, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte.

Textgröße ändern: