Deutsche Tageszeitung - Ukrainer soll Russen in Rheinland-Pfalz bei Streit um Geld getötet haben

Ukrainer soll Russen in Rheinland-Pfalz bei Streit um Geld getötet haben


Ukrainer soll Russen in Rheinland-Pfalz bei Streit um Geld getötet haben
Ukrainer soll Russen in Rheinland-Pfalz bei Streit um Geld getötet haben / Foto: © AFP/Archiv

Ein Ukrainer soll im rheinland-pfälzischen Urmitz einen russischen Staatsbürger im Streit getötet haben. Wie die Staatsanwaltschaft in Koblenz am Mittwoch mitteilte, ereignete sich die Tat in der Nacht zum Sonntag auf einem Garagengelände. Auslöser dürften nach bisher vorliegenden Erkenntnissen "bereits länger andauernde finanzielle Streitigkeiten zwischen dem Beschuldigten und dem Tatopfer gewesen sein", teilte die Behörde weiter mit.

Textgröße ändern:

Der Staatsanwaltschaft zufolge soll der 45-jährige Verdächtige seinem ein Jahr älteren Kontrahenten "im Rahmen einer körperlichen Auseinandersetzung derart schwere Kopfverletzungen zugefügt zu haben, dass der Geschädigte kurz darauf verstarb". Der Beschuldigte wurde am Sonntag festgenommen und sitzt seit Montag wegen Totschlagsverdachts in Untersuchungshaft. Weitere Angaben zu den laufenden Ermittlungen würden derzeit nicht gemacht, hieß es.

Der Verdächtige mache bisher von seinem Schweigerecht Gebrauch, teilten die Ermittler weiter mit. Der ukrainische Staatsbürger wohnte demnach zuletzt im Landkreis Mayen-Koblenz, in dem auch Urmitz liegt. Nähere Angaben zu dem getöteten russischen Staatsbürger lagen nicht vor. Bei den Ermittlungen würden nun insbesondere Zeugen vernommen und Beweismittel ausgewertet, hieß es.

(O.Tatarinov--DTZ)

Empfohlen

Ungarische Staatsanwaltschaft nimmt Ex-Zentralbankchef und Orbán-Vertrauten fest

In einem der spektakulärsten Korruptionsfälle des Landes hat die ungarische Staatsanwaltschaft den früheren Zentralbankchef György Matolcsy festnehmen lassen. Dem ehemals engen Vertrauten von Ex-Regierungschef Viktor Orban sowie weiteren Beschuldigten werde unter anderem Wirtschaftsbetrug vorgeworfen, teilte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Die Beschuldigten seien vernommen worden und befänden sich in Gewahrsam. Matolcsys Anwalt Pal Batki bestätigte eine Festnahme wegen Wirtschaftsbetrugs und Urkundenfälschung, machte jedoch keine weiteren Angaben.

Urteil: 17-Jähriger mit Einkommen muss zu hohen Unterhaltsvorschuss zurückzahlen

Ein junger Mann aus Thüringen muss etwa 300 Euro Unterhaltsvorschuss zurückzahlen, weil er in dem Monat bereits selbst Geld verdiente. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig wies am Mittwoch seine Klage gegen die Stadt Gera ab. Der Kläger war im maßgeblichen Monat noch 17 Jahre alt. (Az. 5 C 6.25)

Frau in Baden-Württemberg in Kopf geschossen: Lebenslange Haft wegen Mordes

Weil er seine Frau mit einem Schuss in den Kopf getötet haben soll, ist ein 38-Jähriger zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht im baden-württembergischen Ellwangen sprach ihn am Mittwoch wegen Mordes schuldig, wie ein Gerichtssprecher mitteilte.

NS-Parolen in sozialen Netzwerken: Zweieinhalb Jahre Haft in Rheinland-Pfalz

Wegen der Verwendung von NS-Parolen im Zusammenhang mit israelfeindlichen Beiträgen in sozialen Medien ist ein 27-Jähriger in Rheinland-Pfalz zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht in Koblenz sprach ihn am Mittwoch unter anderem wegen Volksverhetzung in fünf Fällen und dem Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen schuldig, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte.

Textgröße ändern: