Deutsche Tageszeitung - Frisch restaurierte Pariser Kathedrale Notre-Dame öffnet nach Brand von 2019 wieder

Frisch restaurierte Pariser Kathedrale Notre-Dame öffnet nach Brand von 2019 wieder


Frisch restaurierte Pariser Kathedrale Notre-Dame öffnet nach Brand von 2019 wieder
Frisch restaurierte Pariser Kathedrale Notre-Dame öffnet nach Brand von 2019 wieder / Foto: © AFP

Gut fünf Jahre nach einem Großbrand öffnet die aufwändig restaurierte Pariser Kathedrale Notre-Dame am Samstag ihre Pforten. Zur Feier der Wiedereröffnung der gotischen Kirche werden mehr als 35 Staats- und Regierungschefs erwartet, unter ihnen Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der designierte US-Präsident Donald Trump und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj.

Textgröße ändern:

Aufgrund der schlechten Wetterlage wurde die Eröffnungsfeier nach drinnen verlegt. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und seine Frau Brigitte werden nach Angaben des Elyséepalasts die Staats- und Regierungschefs ab 18.20 Uhr auf dem Vorplatz der Kathedrale begrüßen. Um 19.00 Uhr öffnet der Pariser Erzbischof Laurent Ulrich nach katholischem Ritus die Tür der Kathedrale. Im Inneren wird der Staatschef eine Ansprache halten und der Erzbischof schließlich die Orgel weihen. Nach dem Ende der religiösen Feier war ein Kulturprogramm mit dem Pianisten Lang Lang und Überraschungsgästen geplant - wegen des vorausgesagten Unwetters sollte das Konzert am Freitagabend aufgenommen und am Samstag ausgestrahlt werden.

(M.Dylatov--DTZ)

Empfohlen

Trump: Habe Putin um Freilassung von US-Bürger Hubbard gebeten

US-Präsident Donald Trump hat den russischen Staatschef Wladimir Putin nach eigenen Angaben um die Freilassung des seit Jahren inhaftierten US-Bürgers Stephen Hubbard gebeten. Es sei an der Zeit, Hubbard zurückzuholen, sagte Trump am Dienstag in Washington. Der Lehrer im Ruhestand war im Oktober 2024 in Moskau wegen angeblichen "Söldnertums" für die Ukraine zu einer Haftstrafe von fast sieben Jahren verurteilt worden.

Italienische Regierung schickt nach Ausschreitungen 500 Soldaten nach Mailand

Nach den gewaltsamen Ausschreitungen in Mailand schickt Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni 500 Soldaten in die Großstadt. Die Soldaten sollten bis Jahresende in Mailand bleiben und die Polizei unterstützen, erklärte Meloni am Dienstag nach einer Kabinettsitzung. "Es gibt das Recht zu demonstrieren, aber nicht, unsere Städte zu plündern", sagte die rechtsgerichtete Regierungschefin in einem Online-Video.

Tod von 53 Migranten in Texas: Schleuser zu 30 Jahren Haft verurteilt

Gut vier Jahre nach dem Tod von 53 Migranten in einem überhitzten Lastwagen im US-Bundesstaat Texas ist einer der Schleuser zu 30 Jahren Haft verurteilt worden. Der 39-Jährige aus Guatemala sei mitverantwortlich für den Tod der Menschen gewesen, die von Mexiko aus in die USA gelangen wollten, erklärte die Staatsanwaltschaft am Dienstag zu dem Urteil des Bundesgerichts in San Antonio.

Kreise: Erstes Abschiebezentrum von EU-Ländern in Drittstaat soll in Ruanda entstehen

Das erste Abschiebezentrum von EU-Ländern in einem Drittstaat wird voraussichtlich in Ruanda entstehen. Eine Vereinbarung zwischen dem afrikanischen Land und den fünf EU-Mitgliedstaaten, die die Einrichtung solcher Zentren vorantreiben, könnte bereits im nächsten Monat unterzeichnet werden, wie die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag aus mit den Verhandlungen vertrauten Kreisen erfuhr. Ruanda wird seit langem als mögliches Aufnahmeland genannt und ist den Angaben zufolge inzwischen der klare Favorit.

Textgröße ändern: