Deutsche Tageszeitung - 42-Jähriger bei Säureanschlag in Nordrhein-Westfalen lebensgefährlich verletzt

42-Jähriger bei Säureanschlag in Nordrhein-Westfalen lebensgefährlich verletzt


42-Jähriger bei Säureanschlag in Nordrhein-Westfalen lebensgefährlich verletzt
42-Jähriger bei Säureanschlag in Nordrhein-Westfalen lebensgefährlich verletzt / Foto: © AFP/Archiv

Im nordrhein-westfälischen Kaarst ist ein 42 Jahre alter Mann Opfer eines Säureanschlags geworden. Das Tatopfer habe bei der Attacke am späten Mittwochabend lebensgefährliche Verletzungen erlitten, teilte die Polizei in Neuss am Donnerstag mit. Der Mann sei in eine Spezialklinik gekommen.

Textgröße ändern:

Der Mann habe sich neben seinem Auto auf einem Parkplatz befunden, als ein bislang unbekannter vermummter Angreifer auf ihn zugegangen sei und ihn mit einer Flüssigkeit übergossen habe. Anschließend sei der Tatverdächtige in unbekannte Richtung geflohen. Eine sofort eingeleitete Fahndung sei erfolglos verlaufen. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf wertet die Tat als versuchtes Tötungsdelikt.

(A.Stefanowych--DTZ)

Empfohlen

Tod von 53 Migranten in Texas: Schleuser zu 30 Jahren Haft verurteilt

Gut vier Jahre nach dem Tod von 53 Migranten in einem überhitzten Lastwagen im US-Bundesstaat Texas ist einer der Schleuser zu 30 Jahren Haft verurteilt worden. Der 39-Jährige aus Guatemala sei mitverantwortlich für den Tod der Menschen gewesen, die von Mexiko aus in die USA gelangen wollten, erklärte die Staatsanwaltschaft am Dienstag zu dem Urteil des Bundesgerichts in San Antonio.

Kreise: Erstes Abschiebezentrum von EU-Ländern in Drittstaat soll in Ruanda entstehen

Das erste Abschiebezentrum von EU-Ländern in einem Drittstaat wird voraussichtlich in Ruanda entstehen. Eine Vereinbarung zwischen dem afrikanischen Land und den fünf EU-Mitgliedstaaten, die die Einrichtung solcher Zentren vorantreiben, könnte bereits im nächsten Monat unterzeichnet werden, wie die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag aus mit den Verhandlungen vertrauten Kreisen erfuhr. Ruanda wird seit langem als mögliches Aufnahmeland genannt und ist den Angaben zufolge inzwischen der klare Favorit.

Henrichmann schließt Unruhestiftung durch "ausländische Kräfte" nicht aus

Angesichts der schweren Ausschreitungen in Frankreich schließt der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums, Marc Henrichmann (CDU), gezielte Versuche "ausländischer Kräfte" nicht aus, auch in Deutschland zu Unruhen anzustiften. Er rechne zwar nicht damit, dass die aktuellen Ausschreitungen in Frankreich in einem vergleichbaren Ausmaß auch nach Deutschland übergreifen werden, sagte Henrichmann der "Rheinischen Post" (Mittwochsausgabe). "Dennoch müssen wir genau aufpassen, denn es gibt eine Vernetzung der linksextremen Szene beider Länder."

Schwedisches Königshaus serviert nordisches Menü beim Staatsbankett

Beim Staatsbankett für Singapurs Präsidenten Tharman Shanmugaratnam setzte das schwedische Königshaus auf Rentier, Gotland-Trüffel und weitere heimische Zutaten.

Textgröße ändern: