Deutsche Tageszeitung - Mutmaßlicher Kopf einer internationalen Autoschieberbande in Berlin festgenommen

Mutmaßlicher Kopf einer internationalen Autoschieberbande in Berlin festgenommen


Mutmaßlicher Kopf einer internationalen Autoschieberbande in Berlin festgenommen
Mutmaßlicher Kopf einer internationalen Autoschieberbande in Berlin festgenommen / Foto: © AFP/Archiv

Ermittler haben in Berlin den mutmaßlichen Kopf einer international agierenden Autoschieberbande festgenommen. Ihm wird schwerer Bandendiebstahl vorgeworfen, wie die brandenburgische Polizei am Donnerstag in Potsdam mitteilte. Er soll für rund 50 Fahrzeugdiebstähle in der Region Berlin und Brandenburg seit März 2024 verantwortlich gewesen sein und rund eine Million Euro an Schäden verursacht haben.

Textgröße ändern:

Ausgangspunkt der Ermittlungen war eine Tat in Brandenburg an der Havel im vergangenen März. In den vergangenen Monaten konnten 13 Fahrzeuge wieder gefunden werden, bevor sie ins Ausland gebracht wurden. Zunächst wurden in Polen sechs mutmaßliche Bandenmitglieder festgenommen. Am Montag wurde nun der mutmaßliche Anführer gefasst.

Bei einer anschließenden Durchsuchung wurden spezielle Einbruchswerkzeuge und professionelles Equipment zur Manipulation von Fahrzeugschlössern beschlagnahmt. Den Wert dieser Werkzeuge bezifferten die Ermittler auf mehr als 80.000 Euro. Seit Dienstag sitzt der Mann in Untersuchungshaft.

(N.Loginovsky--DTZ)

Empfohlen

Überall gleich oder regional unterschiedlich: Karlsruhe prüft Erbschaftsteuer

Bundesweit gleich oder regional unterschiedlich: Eine Klage Bayerns gegen Regelungen zur Erbschaftsteuer hat am Montag das Bundesverfassungsgericht beschäftigt. Karlsruhe prüfte, ob der Bund einheitliche Steuersätze und Freibeträge für alle deutschen Regionen vorgeben darf. Angesichts gestiegener Immobilienpreise vor allem im Süden hält die bayerische Landesregierung die Freibeträge für zu niedrig und die Steuern für zu hoch. (Az. 1 BvF 1/23)

Sexueller Übergriff mit Roboter: Ermittlungen gegen junge Männer in Köln

In Köln ermittelt die Polizei wegen eines mutmaßlich mithilfe eines Roboters begangenen sexualisierten Übergriffs auf eine Jugendliche gegen zwei junge Männer. Bei ihnen handelt es sich um den 16-jährigen Besitzer des etwa 1,20 Meter großen Roboters sowie einen 19-jährigen Begleiter, wie die Beamten in der nordrhein-westfälischen Stadt am Montag mitteilten.

Fingierte Hausbesuche: Urteil gegen Arzt aus Bayern rechtskräftig

Eine unter anderem wegen Abrechnungsbetrugs durch fingierte Hausbesuche gegen einen Arzt aus Bayern verhängte Freiheitsstrafe ist rechtskräftig. Der in Leipzig ansässige sechste Strafsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) verwarf die Revision des Angeklagten gegen ein Urteil des Landgerichts Nürnberg-Fürth, wie der BGH am Montag in Karlsruhe mitteilte. Es habe keine Rechtsfehler gegeben.

Mögliche Pumasichtung in Bayern: Weitere keine Nachweise von Raubkatze

Fast eine Woche nach einer möglichen Pumasichtung im bayerischen Landkreis Erding gibt es weiterhin keine gesicherten Erkenntnisse. Die Auswertung von Bildern mehrerer eigens angebrachter Wildtierkameras habe bis Montagvormittag keine Nachweise katzenartiger Tiere erbracht, teilte die Polizei in Erding mit. Es seien nur einheimische Wildtiere aufgenommen worden.

Textgröße ändern: