Deutsche Tageszeitung - Während Hilfseinsatz: Betrunkenes Paar fährt mit Rettungswagen davon

Während Hilfseinsatz: Betrunkenes Paar fährt mit Rettungswagen davon


Während Hilfseinsatz: Betrunkenes Paar fährt mit Rettungswagen davon
Während Hilfseinsatz: Betrunkenes Paar fährt mit Rettungswagen davon / Foto: © AFP/Archiv

Während eines Hilfseinsatzes in Düsseldorf ist ein betrunkenes Paar mit einem Rettungswagen davon gefahren und hat davon Selfies gemacht. Die 27 Jahre alte Frau und den 19 Jahre alten Mann erwartet nun eine Strafanzeige, wie die Düsseldorfer Polizei am Montag mitteilte.

Textgröße ändern:

Ein Rettungswagen der Feuerwehr Düsseldorf stand Sonntagfrüh mit laufendem Motor wegen eines medizinischen Notfalls vor einem Mehrfamilienhaus. Als einer der Rettungssanitäter ein Medikament aus dem Fahrzeug holen wollte, war das Fahrzeug jedoch verschwunden war. Dieses stand etwa hundert Meter entfernt.

Auf dem Fahrersitz saß den Angaben zufolge die 27-jährige Tatverdächtige, daneben ihr 19-jähriger Begleiter. Dieser machte mit einem Smartphone offenkundig Selfies. Der Sanitäter verwies die beiden aus dem Rettungswagen und rief die Polizei.

Die Tatvedächtigen wurden kurz darauf im Rahmen einer Fahndung in Tatortnähe gestellt. Der 19-Jährige wurde nach Feststellung der Personalien und Beschlagnahme seines Telefons wieder entlassen. Die 27-Jährige, die sich demnach äußerst aggressiv verhielt, musste zunächst mit auf die Polizeiwache, wurde später aber ebenfalls entlassen. Der Frau wurde bis auf Weiteres das Führen von Kraftfahrzeugen untersagt.

(L.Møller--DTZ)

Empfohlen

Missbrauch in katholischer Kirche: Erzdiözese München zahlt Schmerzensgeld an Betroffenen

Die Erzdiözese München und Freising hat sich mit einem Missbrauchsbetroffenen gerichtlich auf eine Schmerzensgeldzahlung geeinigt. Die Höhe der Zahlung wurde auf Wunsch des Betroffenen nicht veröffentlicht, wie das Landgericht Traunstein am Montag mitteilte. Der Betroffene warf dem Priester Peter H. vor, ihn in den Jahren 1995 beziehungsweise 1996 in Garching an der Alz als Kind sexuell missbraucht zu haben.

Tödliches Unglück in Steinbruch: 21-Jährige in Warstein stirbt bei Bungeesprung

Nach dem Tod einer 21-Jährigen in einem ehemaligen Steinbruch in Warstein in Nordrhein-Westfalen geht die Polizei davon aus, dass die Frau bei einem selbst organisierten Bungeesprung starb. Die Frau und vier Begleiter brachten dort nach bisherigen Erkenntnissen selbst Vorrichtungen an zwei bereits gespannten Seile an, sagte ein Sprecher der Polizei in Soest am Montag.

14-Jähriger in Köln nach Stromschlag auf Zug lebensgefährlich verletzt

Ein 14-Jähriger ist auf einem fahrenden Regionalzug in Nordrhein-Westfalen durch einen Stromschlag lebensgefährlich verletzt worden. Der Jugendliche erlitt schwerste Verbrennungen und kam auf eine Intensivstation, wie die Bundespolizei in Sankt Augustin am Montag mitteilte. Ob der Jugendliche auf dem Dach des Zuges mitfuhr, war laut einer Polizeisprecherin noch unklar. Der Jugendliche sei lebensgefährlich verletzt auf dem Zug zwischen zwei Waggons gefunden worden.

Vier Tote durch Sturm "Isaias" in den USA - Hurrikan "Simon" steuert auf Mexiko zu

In den US-Bundesstaaten Florida und Alabama sind vier Menschen durch Wirbelsturm "Isaias" ums Leben gekommen. Während er weiter nach Norden zog, warnten Floridas Gouverneur Ron DeSantis und das US-Hurrikan-Zentrum NHC vor weiteren Gefahren, unter anderem durch Überschwemmungen und Sturzfluten. Unterdessen sollte der Hurrikan "Simon" am Sonntag in Westmexiko auf Land treffen. Er wurde zu einem Hurrikan der Kategorie 4 hochgestuft.

Textgröße ändern: