Deutsche Tageszeitung - Jugendbande aus Nordrhein-Westfalen gefasst: Diebstahl in mindestens 50 Fällen

Jugendbande aus Nordrhein-Westfalen gefasst: Diebstahl in mindestens 50 Fällen


Jugendbande aus Nordrhein-Westfalen gefasst: Diebstahl in mindestens 50 Fällen
Jugendbande aus Nordrhein-Westfalen gefasst: Diebstahl in mindestens 50 Fällen / Foto: © AFP/Archiv

Bei einer Razzia gegen eine Jugendbande mit Tatverdächtigen im Alter von 15 bis 18 Jahren hat die Bochumer Polizei sechs Haftbefehle vollstreckt. Insgesamt elf Tatverdächtige sollen als Bande in wechselseitiger Zusammensetzung in etwa 50 Fällen hochwertige Produkte aus Parfümerien und Optikergeschäften gestohlen haben, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Allein durch die bislang ausgewerteten 28 Taten soll ein Schaden in Höhe von 30.000 Euro entstanden sein.

Textgröße ändern:

Laut Polizei gingen die Tatverdächtigen bei den Diebstählen zunehmend dreist vor. In Gruppen von bis zu sieben Tätern hätten sie nach und nach die Filialen betreten und sich anschließend im Geschäft verteilt, ohne für das Personal erkennbar eine Zusammengehörigkeit zu zeigen. Dann seien von allen hochpreisige Produkte genommen und die Filialen fluchtartig verlassen worden.

Die Taten sollen in ganz Nordrhein-Westfalen und ersten Hinweisen zufolge auch darüber hinaus verübt worden sein. Eine Ermittlungsgruppe habe unter anderem durch die Auswertung von Videomaterial die in Herne lebenden Tatverdächtigen ermitteln können.

s seien bei einer Razzia am Dienstag zwölf Objekte durchsucht und sechs der Verdächtigen festgenommen worden. Diese sollten noch am Dienstag einem Haftrichter vorgeführt und anschließend in Jugendvollzugsanstalten überstellt werden. Die Ermittlungen dauerten an.

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

US-Politiker und UNO fordern Verzicht auf geplante Liveübertragung einer Hinrichtung

In den USA wächst der Druck auf Verteidigungsminister Pete Hegseth, auf die angekündigte Liveübertragung der Hinrichtung eines zum Tode verurteilten Attentäters zu verzichten. US-Vizepräsident JD Vance äußerte am Freitag Zweifel und sagte, er werde sich einen Livestream nicht anschauen. Republikaner wie auch Demokraten im Kongress erklärten, eine öffentliche Hinrichtung erinnere an autoritäre Regierungen und Extremisten. Das UN-Menschenrechtskommissariat sprach von einer Art "Folter".

Gericht: Internetanbieter muss Pornoseiten vorerst nicht in Deutschland sperren

Ein großer Internetanbieter muss zwei Pornografieplattformen eines Anbieters aus Zypern laut einer Gerichtsentscheidung vorerst nicht für Nutzer in Deutschland sperren. Die nordrhein-westfälische Landesanstalt für Medien dürfe dem Internetanbieter die Sperrung der Plattformen vorläufig nicht auferlegen, teilte das Oberverwaltungsgericht in Münster am Freitag mit. Damit bestätigte das Gericht vorläufig mit zwei Eilbeschlüssen eine vorangegangene Entscheidung des Verwaltungsgerichts Düsseldorf.

UNO: Geplanter Livestream von Hinrichtung in den USA ist Form von "Folter"

Die Vereinten Nationen haben den angekündigten Livestream der Hinrichtung eines verurteilten Attentäters als eine Form von "Folter" verurteilt. "Die Live-Übertragung einer Hinrichtung ist gleichbedeutend mit einer öffentlichen Hinrichtung und würde gegen das absolute Folterverbot verstoßen", erklärte das Büro des UN-Beauftragten für Menschenrechte, Volker Türk, am Freitag in einer Mitteilung an die Nachrichtenagentur AFP.

Nach Kunstskandal: BGH prüft Herausgabe von gefälschtem Bild an Fälscher

Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe verhandelt am Freitag (09.00 Uhr) über einen der großen Kunstskandale der vergangenen Jahre. Der Fälscher selbst will ein Bild zurück, das er einst als angebliches Original verkaufte. Ein Auktionshaus versteigerte es 2006 für fast 2,9 Millionen Euro als "Rotes Bild mit Pferden" des Malers Heinrich Campendonk von 1914. (Az. V ZR 242/24)

Textgröße ändern: