Deutsche Tageszeitung - Mann und Frau wegen Diebstahls von Welterbestatue in Darmstadt verurteilt

Mann und Frau wegen Diebstahls von Welterbestatue in Darmstadt verurteilt


Mann und Frau wegen Diebstahls von Welterbestatue in Darmstadt verurteilt
Mann und Frau wegen Diebstahls von Welterbestatue in Darmstadt verurteilt / Foto: © AFP/Archiv

Wegen des Diebstahls einer Bronzestatue von der zum Unesco-Weltkulturerbe gehörenden Mathildenhöhe in Darmstadt sind ein Mann und eine Frau vom Amtsgericht der hessischen Stadt zu Bewährungsstrafen verurteilt worden. Sie wurden des Diebstahls und der gemeinschädlichen Sachbeschädigung schuldig gesprochen, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag sagte. Der Mann wurde zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und vier Monaten verurteilt, die Frau zu einem Jahr auf Bewährung.

Textgröße ändern:

Außerdem ordnete das Gericht die Einziehung des Fahrzeugs der Diebin an, wie der Sprecher weiter sagte. Die Haftbefehle gegen die beiden wurden aufgehoben. Sie saßen seit ihrer Festnahme in Untersuchungshaft, laut Staatsanwaltschaft Darmstadt sind sie wohnungslos.

Bei der Statue handelt es sich um das Gottfried-Schwab-Denkmal des Bildhauers Ludwig Habich. Laut Staatsanwaltschaft hebelten die Angeklagten die 150 Kilogramm schwere Bronzestatue von ihrem Steinsockel und brachten sie in das Auto der Frau. Später sägten sie die Arme der Statue ab und beschädigten Rumpf und Beine, so dass laut Anklage ein Sachschaden von mindestens 75.000 Euro entstand.

(U.Kabuchyn--DTZ)

Empfohlen

Nach fehlgeschlagener Hinrichtung von Christa Pike: Streit um Exekution in Texas

Rund eine Woche nach der fehlgeschlagenen Hinrichtung der US-Todeskandidatin Christa Pike soll im Bundesstaat Texas ein Mann mit demselben Gift exekutiert werden. Dem verurteilten Raubmörder Jamaal Howard sollte am Mittwoch (Ortszeit) im Staatsgefängnis von Huntsville das Mittel Pentobarbital verabreicht werden, das die Atmung lähmt. Howards Anwälte verlangten unter Verweis auf den Fall Pike einen Aufschub in letzter Minute.

Netanjahu am Jahrestag: "Wir werden alle Mörder zur Rechenschaft ziehen"

Am dritten Jahrestag des Hamas-Überfalls auf Israel hat Regierungschef Benjamin Netanjahu unterstrichen, dass die Verantwortlichen für ihre Taten bestraft werden. "Wir werden den Auftrag erfüllen: Wir sind hier, und wir werden alle Mörder zur Rechenschaft ziehen", verkündete der israelische Ministerpräsident laut einer Erklärung am Mittwoch. "An diesem Tag vereint sich das Volk in Gedenken an und in der Sehnsucht nach unseren Liebsten", betonte Netanjahu.

Russischer Hacker in Japan festgenommen: 28-Jähriger nach Deutschland ausgeliefert

Nordrhein-westfälischen Ermittlern ist in internationaler Zusammenarbeit die Festnahme eines 28-jährigen mutmaßlichen Führungsmitglieds der russischen Hackergruppe Qilin gelungen. Bei dem Verdächtigen handle sich mutmaßlich um einen der führenden Köpfe der Gruppierung, sagte Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) am Mittwoch in Düsseldorf. Der russische Staatsangehörige sei von der japanischen Polizei in Tokio nach internationalen Ermittlungen festgenommen worden und am Freitag nach Deutschland ausgeliefert worden.

Kabinett beschließt Gesetz zum besseren Schutz von Opfern häuslicher Gewalt

Opfer von häuslicher Gewalt sollen künftig besser geschützt werden. Das Bundeskabinett verabschiedete am Mittwoch einen Gesetzentwurf, der unter anderem vorsieht, dass Verfahren vor Familiengerichten nicht mehr am Wohnort der Betroffenen stattfinden müssen. Stattdessen sollen sie die Wahl zwischen mehreren Gerichtsstandorten haben, um ihren aktuellen Wohnort einfacher geheim halten zu können.

Textgröße ändern: