Deutsche Tageszeitung - Ermittler finden in Niedersachsen mehrere Cannabisplantagen - eine Festnahme

Ermittler finden in Niedersachsen mehrere Cannabisplantagen - eine Festnahme


Ermittler finden in Niedersachsen mehrere Cannabisplantagen - eine Festnahme
Ermittler finden in Niedersachsen mehrere Cannabisplantagen - eine Festnahme / Foto: © AFP/Archiv

Ermittler haben in Niedersachsen mehrere Cannabisplantagen gefunden. Ein Mann wurde festgenommen, wie die Polizei in Hameln und die Staatsanwaltschaft Hannover am Donnerstag mitteilten. Seine Vorführung vor einem Haftrichter war für den weiteren Donnerstag angesetzt. Insgesamt fünf Menschen stehen im Fokus der Ermittlungen. Sie sollen Cannabis angebaut und verkauft haben.

Textgröße ändern:

Am Mittwoch wurden elf Objekte in mehreren Städten durchsucht. Rund 240 Beamte waren dafür im Einsatz. In zwei Objekten in Salzhemmendorf und Clausthal fanden sie zwei Indoorplantagen. Rund 1650 Cannabispflanzen wurden insgesamt beschlagnahmt. Eine der Plantagen erstreckte sich über zwei Etagen.

In Springe entdeckten die Ermittler eine weitere Plantage, die jedoch augenscheinlich gerade umgebaut wurde und deswegen nicht in Betrieb war. Ein sogenanntes Growzelt mit Jungpflanzen befand sich in Hannover.

In den weiteren Objekten fanden die Ermittler Pflanzen, Equipment, Bargeld im mittleren fünfstelligen Wert und weitere Beweise. Darüber hinaus wurden geringe Mengen Amphetamin und Kokain sowie zwei Schreckschusswaffen beschlagnahmt. Ausgangspunkt der Ermittlungen waren Hinweise auf Indoorplantagen und einen unerlaubten Handel mit Cannabis vor einigen Wochen gewesen.

(M.Dorokhin--DTZ)

Empfohlen

Prozess gegen 18-Jährigen wegen mutmaßlicher Anschlagspläne in Hamburg gestartet

Wegen mutmaßlicher Anschlagspläne in Hamburg muss sich seit Montag ein 18-jähriger IS-Anhänger vor dem Jugendschöffengericht der Hansestadt verantworten. Der Heranwachsenden soll geplant haben, möglichst viele "Ungläubige" durch eine Sprengstoffexplosion, Molotowcocktails oder mit einem Messer zu töten, wie aus der Anklage hervorgeht. Der Prozess ist einem Gerichtssprecher zufolge bis zum 2. November terminiert.

Millionendiebstahl aus Schließfächern in Berlin: Weiterer Mittäter verurteilt

Vier Jahre nach einem spektakulären Diebstahl von Schmuck, Uhren und Bargeld in Millionenhöhe aus einer Schließfachanlage in Berlin ist ein weiterer Mittäter zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren verurteilt worden. Das Landgericht Berlin sprach den 38-Jährigen am Montag des Diebstahls mit Waffen schuldig. Außerdem ordnete es die Einziehung von Taterträgen in Höhe von 60.000 Euro an.

Zahl unerlaubter Einreisen im September weiter gesunken

Die Zahl unerlaubter Einreisen an den deutschen Grenzen ist im September weiter gesunken. Wie die Bundespolizei am Montag in Potsdam mitteilte, versuchten im vergangenen Monat 3268 Menschen, ohne gültige Papiere nach Deutschland einzureisen. Dies waren rund 23 Prozent weniger als im August und 34 Prozent weniger als im September 2025. Es ist zudem der niedrigste Stand seit über fünf Jahren: Geringere Werte gab es zum letzten Mal 2021.

Iran-Sanktionen: Hotel darf nicht mit eingefrorenen Geldern weiterbetrieben werden

Wegen der Iran-Sanktionen eingefrorene Gelder eines Luxushotels bei Frankfurt am Main dürfen einem Gerichtsbeschluss zufolge nicht für den Weiterbetrieb des Hauses verwendet werden. Das entschied das Verwaltungsgericht Köln am Freitag und wies damit einen Eilantrag des Insolvenzverwalter ab, wie eine Gerichtssprecherin am Montag mitteilte.

Textgröße ändern: