Deutsche Tageszeitung - Leichenteile in Kühltruhe: Lebenslange Haft wegen Mordes in Bielefeld

Leichenteile in Kühltruhe: Lebenslange Haft wegen Mordes in Bielefeld


Leichenteile in Kühltruhe: Lebenslange Haft wegen Mordes in Bielefeld
Leichenteile in Kühltruhe: Lebenslange Haft wegen Mordes in Bielefeld / Foto: © AFP/Archiv

Nach einem Fund von Leichenteilen in einer Kühltruhe ist ein Mann vom Landgericht Bielefeld zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Der Angeklagte wurde des Mordes schuldig gesprochen, wie ein Gerichtssprecher am Freitag sagte. Damit entsprach das Gericht der Forderung der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung hatte eine Verurteilung wegen Totschlags und eine angemessene Haftstrafe gefordert.

Textgröße ändern:

Der 40-jährige Angeklagte hatte demnach sein späteres Opfer in seine Wohnung eingeladen, um gemeinsam zu trinken und zu essen. Dabei kam es aus nicht näher bekannten Gründen zu einem Streit, bei dem der Angeklagte das 62-jährige Opfer zu Boden brachte. Mit einem Fahrradakku schlug er ihm dann den Schädel ein. Die Tat wurde im November 2023 begangen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Der Mann soll die Leiche in der Folge zerteilt und die Leichenteile in einer Gefriertruhe in seiner Wohnung gelagert haben. Der Leichenfund gelang der Polizei durch einen Zeugenhinweis im vergangenen Oktober.

Laut früheren Ermittlerangaben hatte der Zeuge an einem Bahnhof in Verl gehört, wie sich zwei Männer stritten, wobei es um ein Tötungsdelikt ging. Der Zeuge meldete sich dann bei der Polizei. Bei einer Durchsuchung wurden die Leichenteile in der Gefriertruhe des Angeklagten gefunden.

(O.Zhukova--DTZ)

Empfohlen

Ex-Gouverneur von Kursk wegen Korruptionsvorwürfen zu Straflager verurteilt

Wegen Korruptionsvorwürfen ist ein früherer Gouverneur der an die Ukraine angrenzenden westrussischen Region Kursk zu 14 Jahren Straflager verurteilt worden. Gegen Alexej Smirnow wurde auch eine Geldstrafe von 400 Millionen Rubel (umgerechnet mehr als 4,3 Millionen Euro) verhängt, wie das zuständige Gericht in Kursk am Montag mitteilte.

Baum in Wald bei Flensburg umgestürzt - Ostereiersuche endet mit drei Toten

Tragisches Unglück bei der Ostereiersuche: In einem Waldstück bei Flensburg in Schleswig-Holstein sind drei Menschen durch einen umstürzenden Baum getötet worden. Unter den Todesopfern ist ein zehn Monate altes Baby, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Ein weiteres Unfallopfer wurde demnach schwerverletzt ins Krankenhaus geflogen. Laut Polizei war nach bisherigen Erkenntnissen ein etwa 30 Meter hoher Baum "aufgrund starker Windböen" auf eine Menschengruppe gestürzt.

Ostermesse im Vatikan: Papst Leo XIV. ruft zu Frieden in der Welt auf

Erstmals seit seinem Amtsantritt hat Papst Leo XIV. am Sonntag die Ostermesse auf dem Petersplatz im Vatikan geleitet und den päpstlichen Segen "Urbi et Orbi" gesprochen. In mehreren Sprachen, unter anderem auf Deutsch, wünschte er "Frohe Ostern". Zugleich rief der Papst nachdrücklich zu Frieden in der Welt auf. "Wer die Macht hat, Kriege zu beginnen", der solle sich "für den Frieden" entscheiden. Dieser Frieden müsse durch "Dialog" erreicht werden.

Drei Menschen in Wald bei Flensburg durch umstürzenden Baum getötet

Beim Ostereier-Suchen in einem Waldstück bei Flensburg sind drei Menschen durch einen umstürzenden Baum getötet worden. Unter den Todesopfern sei ein zehn Monate altes Baby, teilte die Polizei am Sonntag mit. Ein weiteres Unfallopfer wurde demnach schwerverletzt ins Krankenhaus geflogen. Laut Polizei war nach bisherigen Erkenntnissen ein etwa 30 Meter hoher Baum "aufgrund starker Windböen" auf eine Menschengruppe gestürzt.

Textgröße ändern: