Deutsche Tageszeitung - Tötungsdelikt in Diskothek in Schleswig-Holstein: Tatverdächtiger in Haft

Tötungsdelikt in Diskothek in Schleswig-Holstein: Tatverdächtiger in Haft


Tötungsdelikt in Diskothek in Schleswig-Holstein: Tatverdächtiger in Haft
Tötungsdelikt in Diskothek in Schleswig-Holstein: Tatverdächtiger in Haft / Foto: © AFP/Archiv

Nach einem Tötungsdelikt in einer Diskothek in Schleswig-Holstein haben die Ermittler einen Tatverdächtigen verhaftet. Der 21-Jährige aus dem Kreis Stormarn stellte sich am Mittwoch in Begleitung eines Anwalts bei der Polizei und machte Aussagen zum Geschehen, wie die Polizei in Lübeck am Freitag mitteilte. Ein Haftrichter erließ mittlerweile Haftbefehl gegen den Verdächtigen. Er befindet sich in Untersuchungshaft.

Textgröße ändern:

Vor knapp zwei Wochen wurde bei einem Streit zwischen Besuchergruppen in einer Großraumdisko im nordöstlich von Hamburg gelegenen Trittau ein 21-Jähriger getötet. Nach dem flüchtigen Tatverdächtigen wurde gefahndet.

Ersten Erkenntnissen zufolge eskalierte ein verbaler Streit zwischen zwei Gruppen und mündete in eine Auseinandersetzung, in deren Verlauf der 21-Jährige derart schwer verletzt wurde, dass er trotz Rettungsbemühungen noch vor Ort starb. Laut dem Obduktionsergebnis verblutete der Mann. Die Hintergründe der Auseinandersetzung waren weiter unbekannt. Die Ermittlungen zum Tatgeschehen und zur Tatwaffe sowie die Zeugenvernehmungen dauern nach Polizeiangaben an.

(W.Novokshonov--DTZ)

Empfohlen

Zwei lange im Iran inhaftierte Franzosen sind auf dem Weg nach Paris

Inmitten des Krieges ist ein französisches Paar nach drei Jahren Haft im Iran freigekommen und zur Rückkehr nach Frankreich aufgebrochen. "Es ist eine große Erleichterung für uns alle und natürlich auch für ihre Familien", schrieb Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Dienstag im Onlinedienst X. Er dankte dem Sultanat Oman für seine Vermittlung im Fall von Cécile Kohler und Jacques Paris.

Landgericht lehnt Anklage von Klimaaktivistin wegen krimineller Vereinigung ab

Das Landgericht Flensburg hat die Eröffnung eines Prozesses gegen eine mutmaßliche Klimaaktivistin der Gruppierung Letzte Generation wegen des Vorwurfs der Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung und der Störung öffentlicher Betriebe abgelehnt. Es ließ die von der Staatsanwaltschaft Flensburg gegen die 33-Jährige erhobene Anklage nach Angaben vom Dienstag nur "deutlich eingeschränkt" zu. Sie soll sich nun vor einem Amtsgericht wegen Sachbeschädigung und Hausfriedensbruchs verantworten.

Macron: Zwei im Iran inhaftierte Franzosen sind auf dem Weg nach Paris

Zwei lange im Iran inhaftierte Franzosen sind frei und haben das Land verlassen. "Cécile Kohler und Jacques Paris sind nach dreieinhalb Jahren Haft im Iran auf dem Weg nach Frankreich", schrieb Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Dienstag im Onlinedienst X. Er dankte dem Oman für seine Vermittlung.

Mordurteile in Stuttgarter Raserprozess: Lebenslang und 13 Jahre Haft

In einem als Mordfall eingestuften Raserprozess mit zwei Toten sind am Dienstag in Stuttgart drei Männer verurteilt worden. Das Landgericht Stuttgart verurteilte den Hauptangeklagten G. wegen Mordes zu lebenslanger Haft und seinen Bruder I. wegen versuchten Mordes zu 13 Jahren Gefängnis, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Ein dritter Angeklagter erhielt eine Strafe von einem Jahr auf Bewährung.

Textgröße ändern: