Deutsche Tageszeitung - Steinmeier trägt sich in Kondolenzbuch für verstorbenen Papst ein

Steinmeier trägt sich in Kondolenzbuch für verstorbenen Papst ein


Steinmeier trägt sich in Kondolenzbuch für verstorbenen Papst ein
Steinmeier trägt sich in Kondolenzbuch für verstorbenen Papst ein / Foto: © AFP

Trauernde können seit Freitagmittag in einem offiziellen Kondolenzbuch in der Berliner Vertretung des Vatikans ihr Beileid zum Tod von Papst Franziskus bekunden. Als einer der ersten trug sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in der Apostolischen Nuntiatur im Stadtteil Neukölln in das Buch ein. Vor dem Eintrag hatten sich Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender vor einem Porträtfoto des verstorbenen Papstes verneigt.

Textgröße ändern:

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, und der Apostolische Nuntius Nikola Eterović hatten das Kondolenzbuch am Mittag offiziell eröffnet.

Auch am Montag und Dienstag können sich Gläubige in der Vertretung des Vatikan in Deutschland in das Buch eintragen. Neben Steinmeier wurden noch weitere Vertreterinnen und Vertreter der deutschen Verfassungsorgane dort erwartet. Am Samstag reisen Steinmeier und weitere hochrangiger Vertreterinnen und Vertreter von Staat und Gesellschaft zur Beisetzung des Papstes nach Rom.

(O.Zhukova--DTZ)

Empfohlen

Papst beendet Frankreich-Reise mit Aufruf zu "kreativen" Friedensbemühen

Zum Abschluss seines Frankreich-Besuchs hat Papst Leo XIV. die Europäer eindringlich zu Friedensanstrengungen aufgerufen. Es sei notwendig, "Mut bei den Verhandlungen zu zeigen und bereit zu sein, bestimmte Positionen für das übergeordnete Wohl des Friedens aufzugeben", sagte der Papst am Montag in Metz im Beisein von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Ohne den Ukraine-Krieg ausdrücklich zu nennen, beklagte er ein "sinnloses Gemetzel, das jeden Tag unzählige zivile Opfer fordert".

Dutzende Tote bei Angriff der myanmarischen Armee auf Markt im Bundesstaat Rakhine

Bei einem Luftangriff der myanmarischen Armee auf einen Markt im Bundesstaat Rakhine sind nach Angaben der Rebellenorganisation Arakan-Armee mindestens 33 Menschen getötet und 36 weitere verletzt worden. Der Angriff habe sich am Montagmittag (Ortszeit) in der Stadt Kyauktaw ereignet und einen Markt und eine angrenzende Brücke zum Ziel gehabt, berichteten die Rebellen. Ihnen zufolge könnte die Zahl der Toten noch steigen.

Gestohlener Davidstern-Aufnäher in Chemnitz wieder aufgetaucht

Ein aus einer Gedenkstätte für die nationalsozialistische Judenverfolgung in Chemnitz gestohlener gelber Davidstern-Aufnäher ist wieder aufgetaucht. Bei der Kriminalpolizei sei am Freitag anonym eine Geldbörse als Fundsache abgegeben worden, teilte die Polizei am Montag mit. In dieser habe sich auch der gestohlene Aufnäher befunden. Er solle kriminaltechnisch untersucht werden. Die Ermittlungen des Staatsschutzes dauerten an.

Bischof Wilmer nennt Antisemitismus "Sünde" - Kritik an AfD und Linkspartei

Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Heiner Wilmer, hat nach den jüngsten Landtagswahlen mit scharfen Worten vor einem wachsenden Antisemitismus gewarnt. "Antisemitismus ist Sünde", sagte Wilmer am Montag zu Beginn der Herbstvollversammlung der Bischöfe im hessischen Fulda. Die katholische Kirche stehe an der Seite der jüdischen Bürger in Deutschland. "Antisemitismus untergräbt unsere Demokratie", warnte Wilmer.

Textgröße ändern: