Deutsche Tageszeitung - 16 Festnahmen bei Razzia gegen Drogenkriminalität und Waffenhandel

16 Festnahmen bei Razzia gegen Drogenkriminalität und Waffenhandel


16 Festnahmen bei Razzia gegen Drogenkriminalität und Waffenhandel
16 Festnahmen bei Razzia gegen Drogenkriminalität und Waffenhandel / Foto: © AFP/Archiv

Bei einer Razzia gegen Drogenkriminalität und illegalem Waffenhandel in mehreren Bundesländern sind am Mittwoch 16 Menschen festgenommen worden. Fünf festgenommene Männer sollten einem Haftrichter vorgeführt werden, wie das hessische Landeskriminalamt in Wiesbaden und die Staatsanwaltschaften Kassel und Marburg mitteilten. Bei den Beschuldigten handelt es sich demnach um zwei Frauen und 16 Männer im Alter von 22 bis 62 Jahren.

Textgröße ändern:

Es handelt sich um zwei Ermittlungskomplexe. Die Beschuldigten gehören demnach zwei bundesweit agierenden Tätergruppierungen an. In dem einen Komplex werden den Beschuldigten gewerbs- und bandenmäßig organisierte Einfuhr von Drogen sowie Drogenhandel vorgeworfen. Sie sollen Cannabisprodukte und Kokain im vermutlich zwei- bis dreistelligen Kilogrammbereich nach Deutschland eingeführt und verkauft haben.

Der andere Ermittlungskomplex wird wegen Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz geführt. Dabei wird den Beschuldigten vorgeworfen, Schusswaffen und Munition im Ausland gekauft zu haben, um diese in Deutschland weiterzuverkaufen.

Die Einsätze fanden in Hessen, Thüringen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen statt. Zeitgleich wurden 34 Wohn- und Geschäftsräume durchsucht. Dabei waren auch Spezialeinheiten im Einsatz.

Es wurden 60 Schusswaffen, tausende Schuss Munition und diverse Waffenteile beschlagnahmt. Außerdem beschlagnahmten die Ermittler 50 Mobiltelefone, Kokain, Cannabis, knapp zehntausend Euro Bargeld und vier Goldbarren im Wert von rund 40.000 Euro. Die Ermittlungen dauerten an.

(W.Uljanov--DTZ)

Empfohlen

Toter in Grundstückseinfahrt in Bayern entdeckt - Kriminalpolizei ermittelt

Im bayerischen Seefeld ist ein 66-Jähriger tot in seiner Grundstückseinfahrt entdeckt worden - nun ermittelt die Kriminalpolizei. Wie am Samstag die Polizei in Ingolstadt mitteilte, wurde der Tote am Freitagmorgen kurz vor sieben Uhr gemeldet. Er befand sich demnach in der Einfahrt neben seinem Auto. Den ersten Erkenntnissen zufolge bestehen "konkrete Anhaltspunkte für eine Fremdeinwirkung".

Sechs Tote bei Wohnhaus-Explosion in Athen - Vier US-Touristen unter den Opfern

Bei der Explosion eines Wohnhauses im Zentrum von Athen sind mindestens sechs Menschen getötet worden, darunter vier Touristen aus den USA. Bei den beiden weiteren Opfern handele es sich um einen Briten und seine griechische Ehefrau, berichtete am Samstag das griechische Staatsfernsehen. Die Explosion hatte sich am Freitagmorgen im Stadtteil Plaka direkt unterhalb der berühmten Akropolis ereignet, sie wurde offenbar durch ein Gasleck ausgelöst.

Nach Explosion in Athen Leichen von zwei US-Touristen aus Trümmern geborgen

Nach der Explosion in einem Wohnhaus in der Altstadt von Athen haben Helfer die Leichen eines Touristenpaars aus den USA aus den Trümmern geborgen. Die US-Bürger hätten eine Wohnung im ersten Stock des Gebäudes gemietet gehabt, berichteten die griechischen Rettungskräfte am Samstag. Die Behörden wollten sich zunächst nicht zur Identität der Todesopfer äußern. Ersten Erkenntnissen zufolge war die Explosion durch ein Gasleck verursacht worden.

Hunderttausende strömen in Paris zur Freiluft-Messe mit Papst Leo XIV.

Hunderttausende Menschen sind am Samstag in Paris zu einer Freiluft-Messe mit Papst Leo XIV. geströmt. Schon mehrere Stunden vor Beginn der Veranstaltung versammelten sich unzählige Menschen in der französischen Hauptstadt auf den Champs-Elysées. Leo XIV. will am Nachmittag im Papamobil die berühmte Prachtstraße hinunterfahren - und dann auf dem Place de la Concorde eine Messe feiern. Erwartet werden insgesamt rund 600.000 Menschen.

Textgröße ändern: