Deutsche Tageszeitung - "Wie von Geisterhand": Nächtliches Glockengeläut bringt Menschen in Hanau um Schlaf

"Wie von Geisterhand": Nächtliches Glockengeläut bringt Menschen in Hanau um Schlaf


"Wie von Geisterhand": Nächtliches Glockengeläut bringt Menschen in Hanau um Schlaf
"Wie von Geisterhand": Nächtliches Glockengeläut bringt Menschen in Hanau um Schlaf / Foto: © AFP/Archiv

Mehrere Stunden nach der Papstwahl hat andauerndes nächtliches Glockengeläut Anwohner im hessischen Hanau in der Nacht zum Freitag um den Schlaf gebracht. Zahlreiche Menschen aus dem Stadtteil Lamboy riefen ab etwa 23.30 Uhr wegen Ruhestörung bei der Polizei an, wie die Beamten in Offenbach mitteilten. Vor Ort konnten Polizisten "keine Anhaltspunkte auf eine unbefugte Benutzung feststellen". Die Kirche war verschlossen und niemand vor Ort.

Textgröße ändern:

Über Umwege wurde der Pfarrer kontaktiert, der gegen 01.00 Uhr erreicht wurde, zur Kirche kam und das Geläut beendete. "Warum die Glocken nun wie von Geisterhand angingen, war allen ein Rätsel", hieß es im Polizeibericht. "Hinweise auf das Wirken höherer Mächte" könnten "weder bestätigt noch ausgeschlossen werden". "Vielleicht war es eine versehentliche Fernsteuerung aus Rom, vielleicht die himmlische Version von Breaking News - man weiß es nicht."

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

Explosion in Haus nahe Akropolis in Athen: Ein Todesopfer aus Trümmern geborgen

Nach einer Explosion in einem Wohnhaus in der Altstadt von Athen haben Rettungskräfte eine Leiche aus dem Trümmern geborgen. Bei dem Todesopfer handelt es sich vermutlich um eine Touristin aus den USA, die gemeinsam mit ihrem Ehemann und einem weiteren Paar eine Ferienwohnung in dem Gebäude gemietet hatte, wie die griechische Nachrichtenagentur ANA am Samstag berichtete.

Polizei in Delmenhorst meldet einen Toten und einen Schwerverletzten

Im niedersächsischen Delmenhorst sind in der Nacht von Freitag auf Samstag zwei Männer schwer verletzt worden. Einer von ihnen starb auf dem Weg ins Krankenhaus, berichtete die Polizei am Samstagmorgen. In beiden Fällen wurden Ermittlungen eingeleitet.

Papst Leo XIV. ruft zu würdevollem Umgang mit Migranten auf

Papst Leo XIV. hat am zweiten Tag seiner Frankreichreise zu einem würdevollen Umgang mit Migranten aufgerufen. Die Menschen sollten "jene sehen, die unsichtbar sind, und jene befreien, die durch die wirtschaftliche Lage in die Sklaverei gedrängt werden", sagte der Papst bei seinem Besuch einer Einrichtung für Migranten in Paris. Die Geschichte der Kirche und der Menschheit sei nicht von denen geschrieben, die den Eindruck erwecken, zu siegen, indem sie sich durchsetzen, sondern von denen, die sich um Frieden bemühen, Vertrauen schaffen und das Leben fördern, sagte der Papst im Haus Bakhita, das die Diözese Paris eingerichtet hat.

Social-Media-Sucht: Tiktok wendet Prozess in USA durch 100-Millionen-Vergleich ab

Die Videoplattform Tiktok hat mit einem Vergleich einen für Montag geplanten Prozess im US-Bundesstaat Alabama wegen mutmaßlich mangelhaften Schutzes Minderjähriger vor Social-Media-Sucht abgewendet. Wie Generalstaatsanwalt Steve Marshall am Freitag (Ortszeit) mitteilte, soll das Unternehmen im Rahmen der Einigung mindestens 100 Millionen Dollar zahlen und die tägliche Nutzungszeit für junge Nutzer auf zwei Stunden begrenzen.

Textgröße ändern: