Deutsche Tageszeitung - Tennis-Fan Papst Leo trifft Weltranglistenersten Sinner

Tennis-Fan Papst Leo trifft Weltranglistenersten Sinner


Tennis-Fan Papst Leo trifft Weltranglistenersten Sinner
Tennis-Fan Papst Leo trifft Weltranglistenersten Sinner / Foto: © VATICAN MEDIA/AFP

Der bekennende Tennis-Fan Papst Leo XIV. hat den Weltranglistenersten Jannik Sinner empfangen. Wie der Vatikan am Mittwoch erklärte, wurde Sinner bei seinem Besuch am Heiligen Stuhl von Angehörigen und dem Präsident des italienischen Tennisbundes, Angelo Binaghi, begleitet. Der italienische Tennisstar feiert gerade nach einer Dopingsperre sein sportliches Comeback bei den Italian Open in Rom.

Textgröße ändern:

Der frisch gewählte Papst aus den USA hatte sich bei einem Interview 2023 als Amateur-Tennisspieler bezeichnet. Der italienischen Zeitung "La Gazzetta dello Sport" zufolge verfügt der 69-Jährige über eine "exzellente Rückhand" und ist ein "hervorragender Wettkämpfer".

Bei einer Pressekonferenz am Montag wurde Leo auf seine Tennis-Leidenschaft angesprochen. Ob er an einem Wohltätigkeitstennisturnier teilnehmen würde, fragte ein Journalist. "Klar", sagte der Papst und witzelte, er wolle nur nicht gegen Sinner antreten - eine Anspielung wohl nicht nur auf das Können des Weltranglistenersten: "Sinner" bedeutet übersetzt aus dem Englischen "Sünder".

(O.Zhukova--DTZ)

Empfohlen

Weißes Haus ignoriert Gerichtsanordnung und hält Hausverbot für Medien aufrecht

Trotz einer anderslautenden Gerichtsentscheidung hat das Weiße Haus Journalisten der US-Sender CNN und MS NOW sowie der Plattform Politico weiterhin den Zugang verweigert. Die Medien erklärten, ihren Reportern sei am Donnerstag der Eintritt verwehrt worden, als sie über den Staatsbesuch von Chinas Präsident Xi Jinping berichten wollten. Sie beantragten daraufhin eine Eilanhörung vor Gericht. US-Präsident Donald Trump hatte den drei Medien "Falschinformationen" vorgeworfen und ein Hausverbot verhängt.

Reporter von CNN, MS NOW und Politico weiter ohne Zugang zum Weißen Haus

Journalisten der US-Sender CNN und MS NOW und der Plattform Politico haben weiter keinen Zugang zum Weißen Haus - obwohl ein US-Bundesgericht das von Präsident Donald Trump verhängte Hausverbot vorerst aufgehoben hat. Die Medien erklärten, ihren Reportern sei am Donnerstag der Eintritt ins Weiße Haus verweigert worden. Die Journalisten wollten über den Staatsbesuch von Chinas Präsident Xi Jinping berichten.

Heftiger Streit um Erbe von Dolly Parton kurz nach ihrem Tod

Knapp einen Monat nach dem Tod von Country-Legende Dolly Parton ist zwischen ihrem langjährigen Manager und ihrem Neffen ein heftiger Streit um das millionenschwere Erbe ausgebrochen. Eine Richterin erließ am Mittwoch (Ortszeit) auf Antrag von Partons langjährigem Manager und Nachlassverwalter eine einstweilige Verfügung gegen Partons Neffen Bryan Seaver. Vorangegangen waren laut Gerichtsunterlagen Drohungen des Neffen.

13-Jähriger in Hamburg als mutmaßlicher Auftragsmörder festgenommen

In Hamburg hat die Polizei einen 13 Jahre alten Jungen als mutmaßlichen Auftragsmörder festgenommen. Auf Grundlage bisheriger Ermittlungen geht die Staatsanwaltschaft davon aus, "dass das Kind zuvor den Auftrag erhalten hatte", jemanden in Hamburg zu töten, wie eine Sprecherin der Behörde am Donnerstag mitteilte. Der aus den Niederlanden stammende Junge wurde demnach schon im Juni im Stadtteil St. Pauli festgenommen.

Textgröße ändern: